Der Entscheid würde dem Ausgang der Beschwerden aber nicht vorgreifen, teilt der Walliser Staatsrat mit. Viel mehr sollten Bauarbeiten nicht sofort ausgeführt werden, deren Einstellung sich als unverhältnismässig erweisen könnte, sollten sie später als nicht rechtens beurteilt werden. Im jetzigen Verfahrensstadium ist der Staatsrat der Ansicht, dass einige Rügepunkte eine vertiefte Überprüfung auf der Grundlage der vollständigen Akten erfordern, wie etwa die Trinkwassererschliessung oder der Schutz der Trockenwiesen von nationaler Bedeutung.
350 Hotelzimmer und Restaurants geplant
Die Beschwerdeführer hatten Verwaltungsbeschwerden gegen neun Entscheide des Gemeinderates von Mollens eingereicht. Dieser wies die Einsprachen ab und bewilligte der Aminona Luxury Resort and Village SA den Bau von Wohnhäusern, verschiedenen Zufahrtsstrassen und einer Rolltreppe auf der Hochebene von Crans-Montana bewilligt. Mirax plant 160 Luxusappartements, 350 Hotelzimmer, 50 individuelle Chalets, eine 12'000 m2 grosse Geschäftszone mit Restaurants, Kunsteisbahn, Schwimmbädern sowie ein Konferenzzentrum. Die Anlage soll im Endausbau 2500 Betten umfassen und etwa 400 Millionen Franken kosten. (rom/sda)
Der Eingabeschluss für den «Milestone. Tourismuspreis der Schweiz» ist vorbei. Mit 110 Projekten bewerben sich in diesem Jahr so viele Teilnehmende wie noch nie für den begehrten Tourismuspreis.
Die Bündner Regierung will den Aufbau der Marke «Graubünden» weitere vier Jahre mit insgesamt vier Millionen Franken unterstützen und die Kampagne «Enavant Grischun» weiterführen. Die Kampagne soll die Kantonsmarke noch bekannter machen.
Die Walliser Regierung will das wirtschaftliche Zugpferd Tourismus wieder in Position bringen. Dies nachdem das Volk im November 2009 das neue Tourismus-Gesetz klar bachab geschickt hatte. Am 28. September soll ein erster kantonaler Tourismusgipfel stattfinden.
Künftig sollen auch ankommende Passagiere in den Dutyfree-Läden an Schweizer Flughäfen zollfrei einkaufen dürfen. Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) hat sich mit 15 zu 6 Stimmen bei einer Enthaltung für das neue Gesetz ausgesprochen.
Zwei Barbetrieben in Solothurn ist die Einrichtung eines Fumoirs zu Recht verwehrt worden. Das Bundesgericht hat die Beschwerden der «Bistro Heaven Bar» und der «Kronenbar» abgewiesen und die Entscheide des Verwaltungsgerichts bestätigt.
Im ersten Halbjahr 2010 waren erneut mehr Reisende mit der SBB unterwegs. Die Zahl stieg um 3 Prozent auf 166,3 Millionen. Täglich sind rund 910'000 Personen in 7000 Zügen unterwegs.
Nach etwas mehr als einem Jahr als Direktor verlässt Anton Schmutz Gastrosuisse. Die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin beginnt in den nächsten Wochen.
Im Rahmen der geplanten Sparmassnahmen der Stadt Chur sollen bei Chur Tourismus jährlich 100‘000 Franken gespart werden. Der Vorstand der Tourismusorganisation erachtet die Massnahme als kurzsichtig und sieht die Arbeit der letzten Jahre gefährdet.
Die traditionsreiche Brauerei Cardinal in Freiburg wird im Juni 2011 geschlossen. Das Cardinal-Bier wird weiterhin produziert, aber ab diesem Zeitpunkt bei Feldschlösschen in Rheinfelden AG.
Die Verantwortlichen des Berner Kursaals können die Modernisierung des Kongressbereichs vorzeitig in Angriff nehmen. Weil alle Einsprachen zurückgezogen wurden, hat der Regierungsstatthalter schon vor dem Vorliegen einer Baubewilligung grünes Licht erteilt.
Samih Sawiris betonierte am Dienstagabend den Grundstein für Andermatt Swiss Alps ein. Die Basis für die grösste Ganzjahresferiendestination des Alpenraums ist gelegt.

Der von Finanzminister Hans-Rudolf Merz für die Mehrwertsteuer vorgeschlagene Einheitssatz von 6,5 Prozent stösst im Parlament auf Widerstand. Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) will, dass der Bundesrat nochmals über die Bücher geht und ein 2-Satz-Modell unterbreitet.