wallis
08.02.2010
Baustart des Luxus-Resorts aufgeschoben
(© zvg)
Die Bauarbeiten für das Luxus-Resort Mirax in Aminona können noch nicht beginnen. Der Walliser Staatsrat hat einer Beschwerde des WWF, des Heimatschutzes und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz aufschiebende Wirkung zugesprochen.

Der Entscheid würde dem Ausgang der Beschwerden aber nicht vorgreifen, teilt der Walliser Staatsrat mit. Viel mehr sollten Bauarbeiten nicht sofort ausgeführt werden, deren Einstellung sich als unverhältnismässig erweisen könnte, sollten sie später als nicht rechtens beurteilt werden. Im jetzigen Verfahrensstadium ist der Staatsrat der Ansicht, dass einige Rügepunkte eine vertiefte Überprüfung auf der Grundlage der vollständigen Akten erfordern, wie etwa die Trinkwassererschliessung oder der Schutz der Trockenwiesen von nationaler Bedeutung.

350 Hotelzimmer und Restaurants geplant
Die Beschwerdeführer hatten Verwaltungsbeschwerden gegen neun Entscheide des Gemeinderates von Mollens eingereicht. Dieser wies die Einsprachen ab und bewilligte der Aminona Luxury Resort and Village SA den Bau von Wohnhäusern, verschiedenen Zufahrtsstrassen und einer Rolltreppe auf der Hochebene von Crans-Montana bewilligt. Mirax plant 160 Luxusappartements, 350 Hotelzimmer, 50 individuelle Chalets, eine 12'000 m2 grosse Geschäftszone mit Restaurants, Kunsteisbahn, Schwimmbädern sowie ein Konferenzzentrum. Die Anlage soll im Endausbau 2500 Betten umfassen und etwa 400 Millionen Franken kosten. (rom/sda)

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