Der jüngste Fall in Verbier betrifft eine Ausschreibung auf der Internetseite www.skichalet-verbier.com, die ein luxuriöses Ferienchalet im Walliser Ort anpreist. Überzeugt vom Angebot bezahlten englische Touristen die Miete von 8200 Euro für eine Woche und packten ihre Koffer. Als sie in Verbier eintrafen, stellten sie fest, dass das Chalet gar nicht existiert. Wie die Walliser Kantonspolizei mitteilt, fielen einige Touristen aus Norwegen auf den gleichen Betrug herein. Nach der Anzahlung von 2000 Euro seien einige von ihnen misstrauisch geworden und hätten das Tourismusbüro von Verbier kontaktiert, sagt dessen Sprecher Pierre-Yves Délèze. «Mir sind rund fünf Fälle dieser Art in diesem Winter bekannt.»
Betrüger lassen sich kaum identifizieren
Den hinters Licht geführten Engländern habe man in aller Eile ein Hotelzimmer organisiert und sie zur Polizei geschickt, so Délèze weiter. Aufgrund ihrer Anzeige konnte die besagte Internetseite blockiert werden. Nur: Die Anbieter des betrügerischen Handels haben sich beeilt, die Webseite bei einem anderen ausländischen Provider unterzubringen, erklärt Polizei-Sprecher Jean-Marie Bornet. Mittlerweile ist aber auch diese Website nicht mehr in Betrieb. Die Angaben des Besitzers der Domain seien von einer anonymen Gesellschaft geschützt, schreibt die Walliser Kantonspolizei in einer Mitteilung. «Es ist sehr schwierig, die Verantwortlichen solcher Internetseiten zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen.»
Mehrere Fälle in der Schweiz bekannt
Seit das Internet vermehrt zu touristischen Zwecken benutzt wird, wurden immer wieder Betrugsfälle dieser Art bekannt. Einem ersten Fall sei er vor drei Jahren begegnet, erinnert sich Délèze. Das Dorf habe sofort reagiert, um seinen Ruf nicht zu gefährden und hat auf der eigenen Webseite eine Warnung veröffentlicht. In den vergangenen Jahren haben sich solche Vorfälle auch andernorts ereignet, sagt die Sprecherin von Schweiz Tourismus, Véronique Kanel, auf Anfrage. Diese Art von Betrug habe diejenigen der falschen Zeitungsinserate abgelöst. Kanel empfiehlt künftigen Mieterinnen und Mietern von Chalets, sich vor der Überweisung zu versichern, ob das Angebot auch wirklich echt ist. (rom/sda)
Der Eingabeschluss für den «Milestone. Tourismuspreis der Schweiz» ist vorbei. Mit 110 Projekten bewerben sich in diesem Jahr so viele Teilnehmende wie noch nie für den begehrten Tourismuspreis.
Die Bündner Regierung will den Aufbau der Marke «Graubünden» weitere vier Jahre mit insgesamt vier Millionen Franken unterstützen und die Kampagne «Enavant Grischun» weiterführen. Die Kampagne soll die Kantonsmarke noch bekannter machen.
Die Walliser Regierung will das wirtschaftliche Zugpferd Tourismus wieder in Position bringen. Dies nachdem das Volk im November 2009 das neue Tourismus-Gesetz klar bachab geschickt hatte. Am 28. September soll ein erster kantonaler Tourismusgipfel stattfinden.
Nach etwas mehr als einem Jahr als Direktor verlässt Anton Schmutz Gastrosuisse. Die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin beginnt in den nächsten Wochen.
Im Rahmen der geplanten Sparmassnahmen der Stadt Chur sollen bei Chur Tourismus jährlich 100‘000 Franken gespart werden. Der Vorstand der Tourismusorganisation erachtet die Massnahme als kurzsichtig und sieht die Arbeit der letzten Jahre gefährdet.
Künftig sollen auch ankommende Passagiere in den Dutyfree-Läden an Schweizer Flughäfen zollfrei einkaufen dürfen. Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) hat sich mit 15 zu 6 Stimmen bei einer Enthaltung für das neue Gesetz ausgesprochen.
Zwei Barbetrieben in Solothurn ist die Einrichtung eines Fumoirs zu Recht verwehrt worden. Das Bundesgericht hat die Beschwerden der «Bistro Heaven Bar» und der «Kronenbar» abgewiesen und die Entscheide des Verwaltungsgerichts bestätigt.
Im ersten Halbjahr 2010 waren erneut mehr Reisende mit der SBB unterwegs. Die Zahl stieg um 3 Prozent auf 166,3 Millionen. Täglich sind rund 910'000 Personen in 7000 Zügen unterwegs.
Die traditionsreiche Brauerei Cardinal in Freiburg wird im Juni 2011 geschlossen. Das Cardinal-Bier wird weiterhin produziert, aber ab diesem Zeitpunkt bei Feldschlösschen in Rheinfelden AG.
Die Verantwortlichen des Berner Kursaals können die Modernisierung des Kongressbereichs vorzeitig in Angriff nehmen. Weil alle Einsprachen zurückgezogen wurden, hat der Regierungsstatthalter schon vor dem Vorliegen einer Baubewilligung grünes Licht erteilt.
Samih Sawiris betonierte am Dienstagabend den Grundstein für Andermatt Swiss Alps ein. Die Basis für die grösste Ganzjahresferiendestination des Alpenraums ist gelegt.

Der von Finanzminister Hans-Rudolf Merz für die Mehrwertsteuer vorgeschlagene Einheitssatz von 6,5 Prozent stösst im Parlament auf Widerstand. Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) will, dass der Bundesrat nochmals über die Bücher geht und ein 2-Satz-Modell unterbreitet.