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13.08.2008
Damit die Schweiz schön bleibt
Bolle di Magadino
Bolle di Magadino (© Swiss Image)
Der Fonds Landschaft Schweiz (FLS) kämpft um seine Zukunft. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass das Parlament den 2011 auslaufenden Fonds verlängern wird.

In 17 Jahren unterstütze der FLS rund 1300 lokale und regionale Projekte mit rund 94 Millionen Franken. In den Jahren 2006 und 2007 wurden dabei mehr Gesuche den je eingereicht. Alleine im letzten Jahr flossen 6,1 Millionen Franken in 115 Vorhaben. Mit FLS-Mitteln gefördert wurden beispielsweise ökologische Aufwertungen im Grossen Moos, im St. Galler Rheintal und in den Bolle di Magadino. Auch zum Schutz der Kulturlandschaften La Baroche, Randen, Domleschg, Seebachtal und Natischerberg trug der Fonds mit seinen Anschubfinanzierungen bei.

Zuversicht bei den Verantwortlichen

Ende Juli 2011 läuft die Rechtsgrundlage für den FLS aus. Die Umweltkommission (UREK) des Ständerats hat aber einstimmig eine Initiative beschlossen, mit der sie eine erneute Verlängerung um 10 Jahre und weitere 50 Millionen Franken verlangt. Angesichts dieses «klaren Signals» ist FLS-Präsident Marc F. Suter zuversichtlich, dass das Parlament der Verlängerung zustimmen wird.

Erste Verlängerung Zitterpartie
Der FLS wurde 1991 zur 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft vom Parlament gegründet. Er erhielt vom Bund 50 Millionen Franken, um Starthilfe für innovative Projekte zur Erhaltung und Pflege naturnaher Kulturlandschaften zu leisten. Die erste Verlängerung im Jahr 1998 stellte eine Zitterpartie dar. Der Bundesrat sprach sich gegen eine Verlängerung aus, das Parlament beschloss aber dann, den Fonds zu verlängern. (rom/sda)

Weitere Informationen unter www.fls-fsp.ch.

  
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