In 17 Jahren unterstütze der FLS rund 1300 lokale und regionale Projekte mit rund 94 Millionen Franken. In den Jahren 2006 und 2007 wurden dabei mehr Gesuche den je eingereicht. Alleine im letzten Jahr flossen 6,1 Millionen Franken in 115 Vorhaben. Mit FLS-Mitteln gefördert wurden beispielsweise ökologische Aufwertungen im Grossen Moos, im St. Galler Rheintal und in den Bolle di Magadino. Auch zum Schutz der Kulturlandschaften La Baroche, Randen, Domleschg, Seebachtal und Natischerberg trug der Fonds mit seinen Anschubfinanzierungen bei.
Zuversicht bei den Verantwortlichen
Ende Juli 2011 läuft die Rechtsgrundlage für den FLS aus. Die Umweltkommission (UREK) des Ständerats hat aber einstimmig eine Initiative beschlossen, mit der sie eine erneute Verlängerung um 10 Jahre und weitere 50 Millionen Franken verlangt. Angesichts dieses «klaren Signals» ist FLS-Präsident Marc F. Suter zuversichtlich, dass das Parlament der Verlängerung zustimmen wird.
Erste Verlängerung Zitterpartie
Der FLS wurde 1991 zur 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft vom Parlament gegründet. Er erhielt vom Bund 50 Millionen Franken, um Starthilfe für innovative Projekte zur Erhaltung und Pflege naturnaher Kulturlandschaften zu leisten. Die erste Verlängerung im Jahr 1998 stellte eine Zitterpartie dar. Der Bundesrat sprach sich gegen eine Verlängerung aus, das Parlament beschloss aber dann, den Fonds zu verlängern. (rom/sda)
Weitere Informationen unter www.fls-fsp.ch.
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.