en ersten Preis in der Kategorie «Herausragende Projekte» sprach die Jury dem Projekt «SchweizMobil» zu. Die Stiftung macht naturnahe Erholung in der Schweiz attraktiv und hat bereits 20'000 Kilometer Routen zum Wandern, Velofahren, Mountainbiken, Skaten und Kanufahren im einheitlichen Design signalisiert. Beeindruckend für den Laudator Franz Steinegger, Präsident Schweizer Tourismusverband, ist die wegweisende, gelebte Zusammenarbeit und Vernetzung der Stiftung mit unzähligen Kooperationspartnern aus Bund, Kantonen und der Schweizer Tourismuswirtschaft.
Gute Vermarktung und wandelnde Wegweiser
Der zweite Preis ging an das Projekt «Vielfalt einfach verkaufen: Marke graubünden» für den professionellen Aufbau einer Dachmarke, mit regionen- und brachenübergreifendem Ausmass.
Mit dem dritten Milestone wurde das Projekt «Stanserhorn Ranger» ausgezeichnet. Die 13 Ranger machen als wandelnde Wegweiser mit Tipps und erzählerischem Geschick die Natur für die Touristen am Stanserhorn zugänglich.
Nachhaltigkeit lohnt sich
Der Sonderpreis Nachhaltigkeit ging an das Projekt Wallo's Nachhaltigkeits VIRUS des 5-Sterne-Hotels Ferienart Resort & Spa.Wie der Laudator Christoph Juen, CEO hotelleriesuisse, ausführte, kann «Nachhaltigkeit» nicht einfach gleich «Umweltschutz» gesetzt werden. Dies demonstriere die konsequente Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzept des Preisträgers: In der Unternehmensphilosophie verankert, zieht sich die Nachhaltigkeit wie ein Virus durch das Ferienart Resort & Spa.
Milestone für unermüdlichen Einsatz
Der Milestone für das Lebenswerk geht für einmal nicht an eine Einzelperson, sondern an die Troika Maria Dietrich-Kienberger, Felix Dietrich und Urs Kienberger für ihr undermüdliches Engagement im Hotel Waldhaus in Sils-Maria. Seit 30 Jahren führen die Persönlichkeiten in vierter Generation das 5-Sterne-Haus in vorbildlicher und einmaliger Weise. Für Laudator Guglielmo L. Brentel, Präsident hotelleriesuisse, ist das Hotel Waldhaus ein wahrer Mikrokosmos, nicht nur bezüglich seines Geistes, sondern auch dank seinem Bekenntnis zur Kultur.
Von der Theorie zur Praxis
Der diesjährige Nachwuchspreis wurde Stefanie Loosli für ihr Gästebindungs-Programm bei den 47 Private Selection Hotels verliehen. Im Rahmen ihres Betriebsökonomie-Studiums an der Hochschule Luzern hat die junge Frau ihre Diplomarbeit der Entwicklung eines wirksamen Bonus-Punkteprogramms gewidmet, welches ohne Aufwand in die bestehenden Systeme der Hotels integriert werden konnte. Die Hotelgruppe übernahm das Programm und lässt es von der ehemaligen Studentin unverändert in die Praxis umsetzen. (rom)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Die Milestones sind vergeben, die Sieger bekannt und die Freude gross: Hier finden Sie alle Bilder und Berichte vom Milestone 2008 und die brillante Rede von Ludwig Hasler.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.