Im Wallis gibt es fast 200 der traditionellen Bewässerungskanäle, die eine Länge von 1'000 Kilometern aufweisen. Gemäss Emmanuel Reynard, Präsident des Organisationskomitees und Professor für Geografie an der Universität Lausanne, könnten die Suonen in die Liste des Kulturerbes aufgenommen oder durch eine Ausweitung der Unesco-Naturerbe-Region Aletsch-Jungfrau dauerhaftem Schutz unterstellt werden. Eine andere Option wäre die Zusammenarbeit mit anderen Alpenregionen. Dies würde über die Suonen hinausgehen und generell Bewässerungssysteme in trockenen Alpenregionen umfassen.
Viele Interessenten und kaum Opposition
Die Walliser Kantonsregierung erklärte sich zur Unterstützung einer Kandidatur bereit, nachdem seit letzten Donnerstag in Sitten ein Kolloquium zu den Plänen stattfand. Es nahmen rund 300 Personen an diesem Anlass teil. Auch Bundesvertreter signalisierten Zustimmung.
Reynard konstatierte auch, dass es
politisch keine Opposition gebe. Am 15. Oktober will man nun eine
Suonen-Vereinigung schaffen.
Historische Wasserleitungen mit grossem Nutzen
Entlang der Suonen oder französisch «Bisses» genannten Kanäle führen heute oft Wanderwege. Bei den Suonen handelt es sich um teilweise spektakuläre Bauten, die in den Felsen gehauen oder als Holzkanäle entlang von Felswänden gebaut wurden. So gelang es den alten Wallisern in Gemeinschaftsarbeit, Wasser aus Gebirgsbächen oder von Gletschern zu den trockenen Feldern an den Bergflanken zu führen.
Die Suonen bildeten die Grundlage, damit in den niederschlagsarmen Gebieten überhaupt Landwirtschaft betrieben werden konnte, und die Menschen ein Auskommen fanden. Noch heute werden viele Felder und Weiden auf diese Art bewässert. Zudem sind sie ein gutes Instrument im Kampf gegen Wald- und Flurbrände. (npa/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.





Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.