Die Hälfte der Projektkosten seien bereits zugesichert, teilt die neu gegründete Stiftung Vier-Quellen-Weg mit. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Route im Herbst 2011 mit einer Feier auf dem Gotthard-Pass zu eröffnen. Als touristisches Highlight sind zwei Hängebrücken geplant, eine beim Rhonegletscher und eine beim Tomasee, der Quelle des Rheins. Zudem sollen bereits bestehende Wanderwege erneuert und in den Vier-Quellen-Weg integriert werden. Der vom Urner Ständerat Hansheiri Inderkum präsidierte Stiftungsrat beabsichtigt zudem die Publikation eines Wanderführers sowie Signalisations- und Infotafeln entlang der Wege auf dem Gebiet der Kantone Uri, Graubünden, Tessin und Wallis.
Fünftägige Wanderung
Der Vier-Quellen-Weg führt vom Oberalppass via Tomasee zur Vermigelhütte. Von dort aus geht es über den Sellapass zum Gotthard-Hospiz, anschliessend zur Quelle der Reuss beim Lucendropass, dann hinunter zur Alpe di fuori bis zur Pianseccohütte. Über die Alp Cruina führt der Wanderweg dann ins Quellgebiet des Ticino unterhalb des Nufenenpasses und von dort aus nach Ulrichen. Die Quelle der Rhone beim Rhonegletscher wird via Grimselpass erreicht. Endziel ist das Belvédère beim Furkapass. Die entsprechenden Ziele können in Einzeletappen oder im Rahmen einer fünftägigen Wanderung erreicht werden. Die einzelnen Etappen sind so angelegt, dass Ausgangs- und Endpunkte mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können. (rom/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.

Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.