Die Hälfte der Projektkosten seien bereits zugesichert, teilt die neu gegründete Stiftung Vier-Quellen-Weg mit. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Route im Herbst 2011 mit einer Feier auf dem Gotthard-Pass zu eröffnen. Als touristisches Highlight sind zwei Hängebrücken geplant, eine beim Rhonegletscher und eine beim Tomasee, der Quelle des Rheins. Zudem sollen bereits bestehende Wanderwege erneuert und in den Vier-Quellen-Weg integriert werden. Der vom Urner Ständerat Hansheiri Inderkum präsidierte Stiftungsrat beabsichtigt zudem die Publikation eines Wanderführers sowie Signalisations- und Infotafeln entlang der Wege auf dem Gebiet der Kantone Uri, Graubünden, Tessin und Wallis.
Fünftägige Wanderung
Der Vier-Quellen-Weg führt vom Oberalppass via Tomasee zur Vermigelhütte. Von dort aus geht es über den Sellapass zum Gotthard-Hospiz, anschliessend zur Quelle der Reuss beim Lucendropass, dann hinunter zur Alpe di fuori bis zur Pianseccohütte. Über die Alp Cruina führt der Wanderweg dann ins Quellgebiet des Ticino unterhalb des Nufenenpasses und von dort aus nach Ulrichen. Die Quelle der Rhone beim Rhonegletscher wird via Grimselpass erreicht. Endziel ist das Belvédère beim Furkapass. Die entsprechenden Ziele können in Einzeletappen oder im Rahmen einer fünftägigen Wanderung erreicht werden. Die einzelnen Etappen sind so angelegt, dass Ausgangs- und Endpunkte mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können. (rom/sda)
«Lebenslanges Lernen» und «Jugend in Aktion»: An diesen Bildungsprogrammen der EU beteiligt sich die Schweiz 2011 bis 2013. Von diesem Entscheid des Parlaments profitiert auch die Branche. 
Der Ferienort Flims GR schränkt den Zweitwohnungsbau ein. Für nicht vermietete Ferienwohnungen werden jährlich nur noch 2000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche freigegeben.
Heizpilze sollen nicht von den Terrassen und aus den Wintergärten von Schweizer Gaststätten verschwinden. Der Nationalrat ist dagegen, den Wirten zu verbieten, an kühlen Tagen mit Gas betriebenen Heizkörpern Aussenräume zu beheizen. 
Das Solothurner Kantonsparlament will das strenge Rauchverbot in Restaurants nicht lockern. Der Kantonsrat lehnt eine Volksinitiative ab, die es kleinen Beizen ermöglichen möchte, sich zu Raucherlokalen zu erklären.
Spätestens ab dem 1. September fällt der Set-Top-Box-Zwang für digitales Fernsehen in der Schweiz weg. Darauf haben sich Preisüberwacher Stefan Meierhans und Cablecom geeinigt.
Schweizer Hotels verzeichneten im Januar 2010 insgesamt 2,8 Millionen Logiernächte. Gegenüber derselben Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang von 2,6 Prozent oder 76'000 Logiernächte. Am stärksten gingen die Logiernächte in Bergregebieten zurück.
Der Bundesrat ebnet den Weg für klimafreundliche und energieeffiziente Gebäudesanierungen: Er hat am Freitag die Rechtsgrundlagen dazu rückwirkend auf den 1. Januar 2010 in Kraft gesetzt.
Die Messe Schweiz kann in Basel ihre spektakuläre Hallenpassarelle bauen. Das Neubau-Projekt von Herzog & de Meuron hat nach dem ordentlichen Verfahren die Baubewilligung für die geänderten Teile erhalten. 
Ausländerinnen und Ausländer mit einem Schweizer Hochschulabschluss sollen leichter Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt haben. Der Nationalrat will das Ausländergesetz in diesem Sinne anpassen. 
Der Nationalrat will die Einschränkungen für den Verkauf von Grundeigentum an Ausländerinnen und Ausländer weiter aufweichen. Er hat am Mittwoch zwei Motionen zugestimmt, die eine Lockerung der Lex Koller fordern. 

Die Schweiz hat einen neuen Meisterkoch: Franck Giovannini, Souschef im Hôtel de Ville in Crissier VD, hat sich im Finale «Der Goldene Koch von Kadi 2010» durchgesetzt.
Am Freitag öffnet in Pratteln (BL) der Wassererlebnispark Aquabasilea seine Tore. Rund 600'000 Besucher soll der Park pro Jahr anziehen. Zur 230-Millionen-Überbauung gehört auch das neue Viersternehotel Courtyard by Marriott Basel.