Mit einer durch und durch erfreulichen Bilanz geht am Samstag der Thuner-Musicaltraum zu Ende. Mit total 76'000 Besuchern schlägt «Dällebach Kari - das Musical» zuschauermässig alle bisherigen Musicalproduktionen der Thuner Seespiele. Grosse Zufriedenheit herrscht auch im Gastronomiebereich, wo die neue Zeltinfrastruktur mit dem neuen VIP-Elégance-Angebot zu gefallen wusste.
Meteorologisch war es allerdings kein Traumsommer, halten die Organisatoren fest. Wegen schlechter Wetterprognosen mussten fünf Vorstellungen verschoben werden, die jedoch allesamt wiederholt werden konnten.
Von Bern nach Zürich
Nun zieht «Dällebach Kari» nach Zürich weiter. Vom 17. März bis 10. April 2011 wird im Theater 11 die Aufführung mit nahezu gleicher Besetzung wie in Thun als Musical-Indoorproduktion aufgeführt.
Gotthelf-Musical im Sommer 2011
Mit den Vorbereitungen für die nächstjährige Spielzeit sind die Thuner Seespiele bereits sehr weit. 2011 soll es erneut zu einer Welturaufführung kommen; vom 12. Juli bis zum 27. August wird auf der Seebühne «Gotthelf - das Musical» gespielt. Als Basis bediente sich Autor Charles Lewinsky bei der Gotthelf-Geschichte «Käserei in der Vehfreude». Die Musik schrieb Markus Schönholzer. Regie führt Stefan Huber. (npa/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.