Das letzte Gleisstück zwischen Oberwald und Gletsch wird am 12. August eröffnet. Seit 2007 arbeiten Freiwillige intensiv am 4,9 Kilometer langen Streckenabschnitt. Sie kamen aus der ganzen Schweiz, aber auch aus Deutschland und den Niederlanden, erklärte der Medienkoordinator Peter Walser auf Anfrage.
Nachdem die Freiwilligen jahrelang Schnee und Geröll weggeräumt, Brücken restauriert, Geleise verlegt und geschottert haben, wird die Dampfbahn Furka-Bergstrecke (DFB) dem Bahnhof Oberwald angeschlossen. Mit noch einem Umsteigen ab Brig können die Dampfbahntouristen den Furkapass queren oder ganz einfach nach Gletsch in die Nähe des Rhonegletschers fahren.
Hunderte Freiwillige, vom Lehrling bis zum Manager
Eigentlich hätte die Bergstrecke stillgelegt und abgebrochen werden sollen, nachdem ein Tunnel, das «Furka-Loch», Oberwald mit Realp verband und die Bahnverbindung vom Goms ins Urserental damit ganzjährig befahrbar wurde. Doch Bahnfreunde «waren damit nicht einverstanden», schrieb die DFB am Montag.
Im Verein Furka-Bergstrecke versammelt und zunächst als Querulanten und Spinner belächelt, erreichten sie 1984 einen Aufschub der Abbrucharbeiten. Seit 1985 haben jeden Sommer Hunderte von Freiwilligen - vom Lehrling bis zum Manager - Ferien und Freizeit für das Wiederinstandstellen der Furka-Bergstrecke «geopfert». Mit bescheidenen Mitteln begannen sie in Realp, das grösstenteils mit Zahnstangen versehene Gleis in Fronarbeit wieder herzurichten.
Ziel in Etappen erreicht
Ab 1992 verkehrten die Nostalgiezüge vorerst ab Realp bis Tiefenbach UR und 1993 bis zur Station Furka. Im Jahr 2000 wurde nach der Instandstellung des Furka-Scheiteltunnels die Walliser Kleinsiedlung Gletsch erreicht. Und nun, ab dem 12. August, fährt die Dampfbahn bis ins Tal runter nach Oberwald. Dann wird der Fahrplan mit demjenigen der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) abgeglichen. (rom/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.