bern
31.08.2010
Grünes Licht für Kursaal-Umbau
Die Verantwortlichen des Berner Kursaals können die Modernisierung des Kongressbereichs vorzeitig in Angriff nehmen. Weil alle Einsprachen zurückgezogen wurden, hat der Regierungsstatthalter schon vor dem Vorliegen einer Baubewilligung grünes Licht erteilt.
Alle Berichte von Amts- und Fachstellen stünden dem Vorhaben der Kongress + Kursaal AG positiv gegenüber, schreibt der Statthalter in seiner Mitteilung vom Dienstag. Die Baubewilligung ist im Laufe des Herbsts zu erwarten.
Gegen das Projekt gingen mehrere Einsprachen ein, die sich unter anderem gegen zusätzliche Immissionen wie Lärm und Mehrverkehr richteten. Die Bauherrschaft konnte in direkten Verhandlungen erreichen, dass die Einsprachen zurückgezogen oder in eine Rechtsverwahrung umgewandelt wurden.
Mit den geplanten Um- und Neubauten soll das Saalangebot im Berner Kursaal aufgewertet werden. Auch Anpassungen der Infrastruktur an die sich ändernden Bedürfnisse der Gäste sind geplant. (rom/sda)
Werbung
ihr kommentar zum artikel
Was denken Sie zu diesem Thema? Schreiben Sie einen kurzen Kommentar, Ihre Meinung interessiert uns!
Weitere Artikel aus diesem Ressort
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.