Nathalie Cornu, Direktionsassistentin im Hotel Beau Rivage in Nyon, liebt ihren Job. «Jeder Tag bringt eine neue Überraschung», so die 25-Jährige. In einem Hotel zu arbeiten, das sei schon immer ihr Traum gewesen.
«Als Kind denkst du, das sei wie Ferien machen, du kannst relaxen, viel reisen», schmunzelt Cornu. Natürlich sehe die Realität ganz anders aus, aber trotzdem: «Wenn du diesen Job wirklich machen willst, dann liebst du ihn.»
Eine verrückte Idee
Die Tessinerin, aufgewachsen in Lugano, hat das Rettungsschwimmerbrevet und früher ein paar Mal an der Seeeüberquerung im Luganersee teilgenommen. Sie könne sich deshalb sehr gut vorstellen, was für eine Herausforderung «das blaue Wunder» für Ernst Bromeis ist.
Bisher wüssten hier in Nyon nicht viele vom Projekt, aber sie sei überzeugt, dass sich das ändert, sobald Bromeis die Stadt erreicht: «Die Idee ist ein bisschen verrückt, das interessiert die Leute.»
Die frische Küche gibt’s bald auch als Catering
Bromeis werde sich im Beau Rivage bestens erholen können, so Cornu. Nyon sei eine sehr ruhige Stadt, und beim Abendessen könne er sich mit Blick auf den See von der frischen Küche des Hauses verwöhnen lassen.
Das Restaurant «La Veranda» wurde vor kurzem wiedereröffnet, ein grosses Projekt, wie Cornu weiss. Und mit dem Catering-Service, der im September lanciert werden soll, stehe das nächste schon wieder vor der Türe.
Goethe war Gast
In der langen Geschichte des Beau Rivage, das 1481 eröffnet wurde, finden sich einige spannende Ereignisse. So stattete etwa Goethe dem Haus einmal einen Besuch ab. Eine Gemäldeserie im Entrée bezieht sich auf einen Text von Goethe. Künstler Stephane Capus verwirklichte während sechs Monaten Arbeit über 100 Bilder exklusiv für das Hotel.
Seine Kunstwerke über die vier Elemente zieren die Wände im gesamten Hotel, in den Zimmern, den Gängen, der Bar und dem Restaurant. «Das Hotel hat seinen ganz eigenen Stil», findet Nathalie Cornu. Es strahle eine gewisse Frische aus, gleichzeitig bleibe aber immer noch genügend Platz für den Charme der Vergangenheit.
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.






Wir begleiten Ernst Bromeis auf seiner Reise durch die Schweiz und berichten im Juli täglich. Zum einen schreiben wir über den Schwimm-Marathon des Churers, zum anderen über Spannendes aus den Regionen oder den Hotels, welche der 42-Jährige besucht.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.