das blaue wunder
09.07.2010
Hotel Beau Rivage, Nyon (VD)
Nathalie Cornu hat auch schon an Seeüberquerungen teilgenommen und kann sich vorstellen, dass das Projekt für Ernst Bromeis eine grosse Herausforderung ist.
Nathalie Cornu hat auch schon an Seeüberquerungen teilgenommen und kann sich vorstellen, dass das Projekt für Ernst Bromeis eine grosse Herausforderung ist. (© Melanie Roth)
In ihrer Arbeit lässt sich Nathalie Cornu jeden Tag von Neuem überraschen. Sie ist überzeugt, dass sich die Menschen für das Projekt von Ernst Bromeis interessieren. Schliesslich sei die Idee ziemlich verrückt.
Melanie Roth

Nathalie Cornu, Direktionsassistentin im Hotel Beau Rivage in Nyon, liebt  ihren Job. «Jeder Tag bringt eine neue Überraschung», so die 25-Jährige. In einem Hotel zu arbeiten, das sei schon immer ihr Traum gewesen.

«Als Kind denkst du, das sei wie Ferien machen, du kannst relaxen, viel reisen», schmunzelt Cornu. Natürlich sehe die Realität ganz anders aus, aber trotzdem: «Wenn du diesen Job wirklich machen willst, dann liebst du ihn.»

Eine verrückte Idee

Die Tessinerin, aufgewachsen in Lugano, hat das Rettungsschwimmerbrevet und früher ein paar Mal an der Seeeüberquerung im Luganersee teilgenommen. Sie könne sich deshalb sehr gut vorstellen, was für eine Herausforderung  «das blaue Wunder» für Ernst Bromeis ist.

Bisher wüssten hier in Nyon nicht viele vom Projekt, aber sie sei überzeugt, dass sich das ändert, sobald Bromeis die Stadt erreicht: «Die Idee ist ein bisschen verrückt, das interessiert die Leute.»

Die frische Küche gibt’s bald auch als Catering
Bromeis werde sich im Beau Rivage bestens erholen können, so Cornu. Nyon sei eine sehr ruhige Stadt, und beim Abendessen könne er sich mit Blick auf den See von der frischen Küche des Hauses verwöhnen lassen. 

Das Restaurant «La Veranda» wurde vor kurzem wiedereröffnet, ein grosses Projekt, wie Cornu weiss. Und mit dem Catering-Service, der im September lanciert werden soll, stehe das nächste schon wieder vor der Türe.

Goethe war Gast
In der langen Geschichte des Beau Rivage, das 1481 eröffnet wurde, finden sich einige spannende Ereignisse. So stattete etwa Goethe dem Haus einmal einen Besuch ab. Eine Gemäldeserie im Entrée bezieht sich auf einen Text von Goethe. Künstler Stephane Capus verwirklichte während sechs Monaten Arbeit über 100 Bilder exklusiv für das Hotel.

Seine Kunstwerke über die vier Elemente zieren die Wände im gesamten Hotel, in den Zimmern, den Gängen, der Bar und dem Restaurant. «Das Hotel hat seinen ganz eigenen Stil», findet Nathalie Cornu. Es strahle eine gewisse Frische aus, gleichzeitig bleibe aber immer noch genügend Platz für den Charme der Vergangenheit.

  
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Aussicht vom Hotel Beau Rivage auf den See. <nobr>   (© Melanie Roth)</nobr>
Im Hotel sind über 100 Bilder von Stephane Capus zu finden. <nobr>   (© Melanie Roth)</nobr>
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