das blaue wunder
03.07.2010
Hotel Garni Alba, Minusio (TI)
Peter und Manuela Bacchi führen das Hotel Alba seit 15 Jahren.
Peter und Manuela Bacchi führen das Hotel Alba seit 15 Jahren. (© Melanie Roth)
Manuela Bacchi würde den ganzen Tag im Wasser verbringen, wenn sie könnte. Zusammen mit ihrem Mann Peter führt sie das Hotel Alba in Minusio.
Melanie Roth

«Ich habe Sternzeichen Krebs, Wasser ist für mich etwas vom wichtigsten, vom schönsten», erzählt Manuela Bacchi. Die Tessinerin feiert heute ihren 52. Geburtstag. Vor 15 Jahren hat sie das Hotel Alba von Bekannten übernommen. Eigentlich wollte sie nur ein paar Monate bleiben, um den Betrieb zum Laufen zu bringen. «Jetzt bin ich immer noch da, es gefällt mir einfach sehr gut», schwärmt Bacchi.

Arbeiten ist ein bisschen wie Ferien
Als sie heiratete, verkaufte sie ihr Restaurant in Ascona, welches sie vor der Zeit in Minusio führte, um nicht mehr jeden Abend arbeiten zu müssen. Das wurde ihr aber dann doch zu langweilig. So geniesst sie die Arbeit als Direktorin enorm: «Es ist einfach sehr schön, weil du jeden Tag mit Leuten zu tun hast, die positiv eingestellt sind, weil sie Ferien haben.» Hier im Tessin sei die Arbeit für sie deshalb auch immer ein bisschen wie Ferien.

Jeden Morgen frage sie ihre Gäste beim Frühstück, was sie vorhaben, und gebe ihnen Tipps, empfehle ihnen zum Beispiel einen Ausflug ins Versacatal oder die Seepromenade in Ascona. Der Lago Maggiore ist nur 100 Meter entfernt vom Hotel, den Seeblick und das schöne Strandband in Minusio würden die Gäste sehr schätzen, so Bacchi.

«Ich würde sehr gerne etwas für Herrn Bromeis machen!»
Das Projekt von Ernst Bromeis sei eine neue, sehr gute Sache, findet Bacchi. «Vielleicht braucht es einfach noch ein bisschen Zeit, bis die Leute auf den fahrenden Zug aufspringen. Es ist aber ein Anfang», ist sie überzeugt.

Die Frage, ob sie etwas Spezielles für Bromeis vorbereitet habe, verneint sie. Spontan fragt Manuela Bacchi: «Sagen Sie mir, was könnte ich für ihn tun? Ich würde sehr gerne etwas für ihn machen!» Auf jeden Fall weiss sie, warum der Extremschwimmer gerade in ihrem Hotel sehr gut zur Ruhe kommen wird: «Weil wir wie eine Familie sind, sehr einfach, nett und lieb.»

  
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100 Meter, und die Gäste sind am See. <nobr>   (© Melanie Roth)</nobr>
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