«Ich habe Sternzeichen Krebs, Wasser ist für mich etwas vom wichtigsten, vom schönsten», erzählt Manuela Bacchi. Die Tessinerin feiert heute ihren 52. Geburtstag. Vor 15 Jahren hat sie das Hotel Alba von Bekannten übernommen. Eigentlich wollte sie nur ein paar Monate bleiben, um den Betrieb zum Laufen zu bringen. «Jetzt bin ich immer noch da, es gefällt mir einfach sehr gut», schwärmt Bacchi.
Arbeiten ist ein bisschen wie Ferien
Als sie heiratete, verkaufte sie ihr Restaurant in Ascona, welches sie vor der Zeit in Minusio führte, um nicht mehr jeden Abend arbeiten zu müssen. Das wurde ihr aber dann doch zu langweilig. So geniesst sie die Arbeit als Direktorin enorm: «Es ist einfach sehr schön, weil du jeden Tag mit Leuten zu tun hast, die positiv eingestellt sind, weil sie Ferien haben.» Hier im Tessin sei die Arbeit für sie deshalb auch immer ein bisschen wie Ferien.
Jeden Morgen frage sie ihre Gäste beim Frühstück, was sie vorhaben, und gebe ihnen Tipps, empfehle ihnen zum Beispiel einen Ausflug ins Versacatal oder die Seepromenade in Ascona. Der Lago Maggiore ist nur 100 Meter entfernt vom Hotel, den Seeblick und das schöne Strandband in Minusio würden die Gäste sehr schätzen, so Bacchi.
«Ich würde sehr gerne etwas für Herrn Bromeis machen!»
Das Projekt von Ernst Bromeis sei eine neue, sehr gute Sache, findet Bacchi. «Vielleicht braucht es einfach noch ein bisschen Zeit, bis die Leute auf den fahrenden Zug aufspringen. Es ist aber ein Anfang», ist sie überzeugt.
Die Frage, ob sie etwas Spezielles für Bromeis vorbereitet habe, verneint sie. Spontan fragt Manuela Bacchi: «Sagen Sie mir, was könnte ich für ihn tun? Ich würde sehr gerne etwas für ihn machen!» Auf jeden Fall weiss sie, warum der Extremschwimmer gerade in ihrem Hotel sehr gut zur Ruhe kommen wird: «Weil wir wie eine Familie sind, sehr einfach, nett und lieb.»
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.





Wir begleiten Ernst Bromeis auf seiner Reise durch die Schweiz und berichten im Juli täglich. Zum einen schreiben wir über den Schwimm-Marathon des Churers, zum anderen über die Hotels, in welchen sich der 42-Jährige von den Strapazen erholt.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.