Was den Gästen im Hotel Hermitage unter dem Motto «Das Haus am See mit etwas Mehr» geboten wird, überzeugt Sandra Peyer, stellvertretende Direktorin im Hotel und verantwortlich für Mitarbeitende und Finanzen, nach zehn Jahren immer noch. «Es hat sich viel verändert im Betrieb, so ist und bleibt es interessant hier zu arbeiten.» Jeder Tag in ihrem Arbeitsalltag sei anders, so Peyer. Von dem, was sie sich am Morgen vornehme, sei am Abend oftmals nichts gemacht, meint sie schmunzelnd.
Der Wunsch, im Ausland zu arbeiten
In der Hotelbranche sei sie sehr spontan gelandet, erzählt Peyer weiter. Nach Abschluss der Wirtschaftsmatur begann sie die Hotelfachschule, «ohne davor nur einmal in einem Hotel geschnuppert zu haben.» Wenn sie jetzt so an diese Entscheidung zurückdenke, sei das schon sehr mutig gewesen. Bereuen tue sie aber nichts. Sie habe die Hoffnung gehabt, durch ihren Beruf ins Ausland zu kommen. Der Versuch, in Neuseeland Fuss zu fassen, scheiterte aber. «Das ist nicht weiter schlimm, hier ist es doch auch schön», meint Peyer überzeugt.
Das Hotel Hermitage wurde 1907 erstmals als Pension eröffnet. In den 90er Jahren wurde das Haus vollständig abgebrochen, 1990 wurde das neue Seehotel Hermitage eröffnet und neun Jahre später mit einem Nebengebäude ergänzt. Dieses wurde vor vier Jahren nochmals um zwei Stockwerke erweitert. «Es ist wirklich viel gelaufen in den letzten Jahren», so Peyer. Das Hotel sei vermehrt als Seminarhotel positioniert worden. So sind unter der Woche vor allem Businessleute zu Gast, am Wochenende finden viele Events wie Hochzeiten statt.
Zimmer mit Blick auf die Schweizerreise
«Mehr Ruhe, mehr Aussicht, mehr Einzigartigkeit», das biete das Seehotel seinen Gästen, erzählt Peyer. Aus den öffentlichen Räume habe man freie Seesicht. «Zu dieser Jahreszeit sind wir so etwas wie ein Ferienresort. Eine ruhige Ecke, und trotzdem so nahe bei der Stadt», so Peyer. Trotz der zentralen Lage sei die Stadt Luzern verträumt und irgendwie ein Dorf geblieben, meint Sandra Peyer. Laufe man einen Rundgang, kenne man immer mal wieder jemanden.
Was Ernst Bromeis in diesem Monat geleistet habe, finde sie einfach wahnsinnig, sagt Peyer. Sie hoffe, dass das Projekt Wellen schlägt. Sie selber kühle sich zwar gerne im See ab und genieße die Aussicht darauf, eine grosse Schwimmerin sei sie aber nicht. Ernst Bromeis werde den Abschluss seiner Reise im Hermitage in einem Zimmer mit Blick auf den See sicher geniessen. Und mit dem Gewässer vor Augen, in dem alles begann, und die Reise durchs Wasserland Schweiz auch wieder zu Ende ging, friedlich einschlafen.
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Wir begleiten Ernst Bromeis auf seiner Reise durch die Schweiz und berichten im Juli täglich. Zum einen schreiben wir über den Schwimm-Marathon des Churers, zum anderen über Spannendes aus den Regionen oder den Hotels, welche der 42-Jährige besucht.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.