«Das Basler Tattoo füllt unsere Betten im Juli», sagt Urs Füeg. Er und seine Frau Elisabeth führen das Hotel Merian seit fünfeinhalb Jahren. Seit fünf Jahren zieht das zweitgrösste Militärmusikfestival der Welt die Massen nach Basel.
100‘000 Zuschauer zieht das Festival in diesem Jahr an. Sie kommen von überall her aus der Schweiz, «quer durch alle Schichten, Kantone und Sprachen», weiss Füeg. Eine tolle Sache, denn die Gäste «kommen mit strahlenden Augen zurück ins Hotel».
Die beruhigende Wirkung des Wassers
Wenn das Basel Tattoo vorbei sein wird, werden im Merian vor allem wieder Geschäftsleute aus der chemischen Industrie und Messegästen unterkommen. Im Restaurant lassen sie sich von der bekannten Fischküche verwöhnen. Für sie ist die schöne Lage am Rhein und der zentrale Standpunkt ideal.
Er habe sein ganzes Leben lang Wasser um sich herum gehabt, erzählt Urs Füeg. Um seinem Hobby, dem Tauchen, zu frönen, zieht es ihn aber eher ins rote Meer. «Hier ist mir das Wasser zu kalt», schmunzelt Füeg. Im Arbeitsalltag lasse er sich aber gerne vom vorbeiziehenden Rhein beruhigenden, wenn er einmal auf 180 sei.
Die Frau schafft den Ausgleich
«Wenn sie in einem Hotel arbeiten, wissen sie am Morgen nicht, warum sie am Abend müde sein werden - jeder Tag bietet so viele Überraschungen», sagt Urs Füeg über die Faszination seines Berufes. Es sei zwar manchmal frustrierend, wenn etwas nicht wie vorgesehen laufe. Das mache es aber auch sehr interessant, genau das reize ihn.
Sein grosses Glück sei es, dass er bereits auf der Hotelfachschule in Lausanne seine Frau Elisabeth kennenlernte. Einen Betrieb wie das Merian könne man nicht alleine führen. «Es braucht immer den Einen, der es darauf anlegt, und den Anderen, der wieder den Ausgleich schafft», so Füeg. Letzteren Teil übernehme seine Frau.
Etwas zu perfektionistisch
Dass man auf die Wichtigkeit der Ressource Wasser hinweist, wie dies Ernst Bromeis mit seinem Projekt versucht, findet Füeg absolut notwendig. «Wir können nicht immer nur auf Kosten der Natur leben. Nachhaltiges Handeln darf aber auch nicht auf Kosten des Gewerbes gehen.»
In der Schweiz sei man seiner Meinung nach etwas zu perfektionistisch. Manchmal wäre es sinnvoller, anderen Ländern finanzielle Hilfe zu gewähren, um sie auf den Schweizer Standard zu bringen, anstatt hier Geld in Projekte reinzubuttern, welche am Ende nur einen kleinen Unterschied machen.
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
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Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
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Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
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