Das Restaurant im Hotel Walzenhausen hält, was der Namen verspricht: «Rondomm» reicht die Sicht auf den Bodensee und das Dreiländereck. Und auf die Felder der Bauern, welche der Küche die frischen Zutaten liefern.
Tor zu einem kuriosen Kanton
«Man weiss ihn gar nicht mehr zu schätzen, wenn man hier oben arbeitet», meint Arthur Nägele, Verkaufsleiter im Hotel Walzenhausen. Wenn sich dann aber die Gäste total begeistert zeigen von diesem Ausblick, dann werde ihm wieder bewusst, wie schön das Hotel gelegen ist. In Walzenhausen, dem Tor zum Appenzellerland.
«Das Appenzellerland hatte schon immer diesen kuriosen Touch», erzählt Nägele. So verwundert es nicht, dass ein «Witzweg» Wanderer von Heiden nach Walzenhausen bringt, und ihnen auf 80 Witztafeln den Appenzeller Humor näher bringt.
Von Kurferien zu Kurzferien
Alles andere als lustig ist die Geschichte des Hotels Walzenhausen. Das Haus habe eine «bewegete Vergangenheit», so Nägele. 1870 als Hotel Kurhaus Walzenbad ganz aus Holz aufgebaut, brannte das Gebäude 1895 vollständig nieder. Neu errichtet öffnete das Hotel 1903 seine Tore wieder, durchlebte aber schwierige Jahre während der Kriege. Richtig erfolgreich wirtschaftete das Hotel ab 1970, als das Kurhaus zum krankenkassenanerkannten Ganzjahresbetrieb ausgebaut wurde.
Der Erfolg sollte aber nicht lange währen: «Als 1999 das Gesetz fiel und das Kuren in Hotels von Krankenkassen nicht mehr anerkannt wurde, gingen die Auslastungen im Hotel tragisch zurück», weiss Nägele. Man musste sich etwas neues einfallen lassen. Heute versucht man, Gäste für Kurzferien nach Walzenhausen zu locken.
Idealer Ort, wenn man ihn kennt
«Es ist der ideale Ort, um Ferien zu machen», findet Nägele. Aber: Es sei halt schon sehr ländlich hier, und das passe irgendwie nicht in die hochtechnologische Welt heutzutage. So würden vor allem Gäste in der Region Ferien machen, die sie bereits kennen.
Nägele selbst kennt die Region gut, ist am Bodensee aufgewachsen, wo seine Eltern einen Kiosk betrieben. Tagein, tagaus habe er so am See verbracht. Für ihn sei es nie zur Diskussion gestanden, etwas anderes zu machen, als in einem Hotel oder Restaurant zu arbeiten. «Es gehört einfach zu meiner Natur, ich bin ein offener Mensch, und gehe gerne auf Leute zu.»
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.





Wir begleiten Ernst Bromeis auf seiner Reise durch die Schweiz und berichten im Juli täglich. Zum einen schreiben wir über den Schwimm-Marathon des Churers, zum anderen über Spannendes aus den Regionen oder den Hotels, welche der 42-Jährige besucht.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.