Thomas Meyer, Sie sind der Supporter von Ernst Bromeis. Was genau sind Ihre Aufgaben?
Meine Hauptaufgabe ist es, Ernst Bromeis zu betreuen. Wenn er etwas braucht, organisiere ich es ihm. Wenn er eine andere Sportausrüstung benötigt, bin ich zur Stelle. Dann bin ich «Container-Chef». Sobald der Container an einem Ort steht, baue ich darin die Präsentation auf. Kommen Leute vorbei, erkläre ich ihnen, worum es beim Projekt geht. Meine dritte Aufgabe ist die Medienkoordination. Wenn Journalisten wissen möchten, wann Ernst wo ist, gebe ich Auskunft und organisiere Interviews.
Was motiviert Sie, an diesem Projekt mitzumachen?
Das Projekt ist eine schöne Erfahrung. Ich sehe viel von der Schweiz, lerne zahlreiche Orte und Hotels kennen. Ich war eineinhalb Jahre im Ausland und kam erst kurz vor Projektstart zurück in die Schweiz. Ein schöner Einstieg…viel schöner, als gleich wieder ins Büro zu sitzen.
Warum sind gerade Sie der richtige Betreuer für Ernst Bromeis?
Ich kenne Ernst Bromeis seit etwa 10 Jahren; wir haben mal zusammen gearbeitet. Er hat einen Berufsweg der meinem ähnlich ist, mit Ausnahme der sportlichen Aktivitäten. So weiss ich genau, was er möchte, wie er funktioniert - und was er von mir erwartet.
Ist bisher alles nach Plan verlaufen?
Ja, mehrheitlich schon. Ich wusste, dass Ernst Bromeis viele Sachen geplant hat und konnte mir vorstellen, dass davon noch nicht alles hundertprozentig vollendet ist. Am Anfang war ich trotzdem etwas überrascht, weil einige Dinge nicht organisiert waren. Zum Beispiel die Sache mit dem Container und den Bewilligungen. Aber ich mache was ich kann und versuche die Probleme zu lösen. Das geht dann vielleicht jeweils nicht so schnell, wie Ernst sich das vorstellt...
Sie übernachten jeden Tag in einem anderen Hotel. Ihre Erfahrungen?
Es ist natürlich toll, dass hotelleriesuisse und die Mitgliederhotels uns das ermöglichen. Es ist sehr wertvoll, wenn man in einem guten Bett schlafen kann. Und es ist sehr spannend, was man alles sieht…die Palette der Hotels reicht ja von pikfein bis familiär. Dass wir in so guten Hotels übernachten können, hat sicher einen Einfluss auf das Wohlbefinden in diesem Monat.
Ihr persönliches Highlight bis jetzt?
Das Château d’Ouchey in Lausanne. Die dezente Einrichtung hat mir sehr gut gefallen. Eine grosse Überraschung und mein persönliches Highlight war die DJ-Ausrüstung am Eingang. Leider hatte ich keine Kopfhörer dabei, sonst wäre ich sicher kurz hinters Mischpult gestanden (lacht).
Kommen Sie überhaupt dazu, ihre Aufenthalte zu geniessen?
Es geht so. Ich geniesse es, wenn ich ein Zimmer betrete und es eine angenehme Atmosphäre ausstrahlt. Für mehr Genuss habe ich aber kaum Zeit…das Telefon klingelt ständig!
Auf was freuen Sie sich in den nächsten zwei Wochen?
Allgemein freue ich mich, dass das Projekt noch zwei Wochen dauert. Das Tessin und das Welschland haben mir sehr gefallen, weil ich dort noch selten war. Jetzt freue ich mich auf den Bodensee, weil er gross ist und ich diese Gegend auch nicht so gut kenne. Und auf den nächsten Ruhetag…ich gehe mit einem Kollegen wandern. Dann bin ich natürlich gespannt auf all die Hotels, die uns noch erwarten.
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Wir begleiten Ernst Bromeis auf seiner Reise durch die Schweiz und berichten im Juli täglich. Zum einen schreiben wir über den Schwimm-Marathon des Churers, zum anderen über Spannendes aus den Regionen oder den Hotels, welche der 42-Jährige besucht.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.