das blaue wunder
17.07.2010
Interview mit Supporter Thomas Meyer
Thomas Meyer: «Ich weiss genau, was Ernst Bromeis möchte, wie er funktioniert - und was er von mir erwartet.»
Thomas Meyer: «Ich weiss genau, was Ernst Bromeis möchte, wie er funktioniert - und was er von mir erwartet.» (© Melanie Roth)
Betreuen, organisieren, koordinieren: Thomas Meyer unterstützt Ernst Bromeis auf seiner besonderen Reise durch die Schweiz.
Melanie Roth

Thomas Meyer, Sie sind der Supporter von Ernst Bromeis. Was genau sind Ihre Aufgaben?
Meine Hauptaufgabe ist es, Ernst Bromeis zu betreuen. Wenn er etwas braucht, organisiere ich es ihm. Wenn er eine andere Sportausrüstung benötigt, bin ich zur Stelle. Dann bin ich «Container-Chef». Sobald der Container an einem Ort steht, baue ich darin die Präsentation auf. Kommen Leute vorbei, erkläre ich ihnen, worum es beim Projekt geht. Meine dritte Aufgabe ist die Medienkoordination. Wenn Journalisten wissen möchten, wann Ernst wo ist, gebe ich Auskunft und organisiere Interviews.

Was  motiviert Sie, an diesem Projekt mitzumachen?

Das Projekt ist eine schöne Erfahrung. Ich sehe viel von der Schweiz, lerne zahlreiche Orte und Hotels kennen. Ich war eineinhalb Jahre im Ausland und kam erst kurz vor Projektstart zurück in die Schweiz. Ein schöner Einstieg…viel schöner, als gleich wieder ins Büro zu sitzen.

Warum sind gerade Sie der richtige Betreuer für Ernst Bromeis?

Ich kenne Ernst Bromeis seit etwa 10 Jahren; wir haben mal zusammen gearbeitet. Er hat einen Berufsweg der meinem ähnlich ist, mit Ausnahme der sportlichen Aktivitäten. So weiss ich genau, was er möchte, wie er funktioniert - und was er von mir erwartet.

Ist bisher alles nach Plan verlaufen?

Ja, mehrheitlich schon. Ich wusste, dass Ernst Bromeis viele Sachen geplant hat und konnte mir vorstellen, dass davon noch nicht alles hundertprozentig vollendet ist. Am Anfang war ich trotzdem etwas überrascht, weil einige Dinge nicht organisiert waren. Zum Beispiel die Sache mit dem Container und den Bewilligungen. Aber ich mache was ich kann und versuche die Probleme zu lösen. Das geht dann vielleicht jeweils nicht so schnell, wie Ernst sich das vorstellt...

Sie übernachten jeden Tag in einem anderen Hotel. Ihre Erfahrungen?
Es ist natürlich toll, dass hotelleriesuisse und die Mitgliederhotels uns das ermöglichen. Es ist sehr wertvoll, wenn man in einem guten Bett schlafen kann. Und es ist sehr spannend, was man alles sieht…die Palette der Hotels reicht ja von pikfein bis familiär. Dass wir in so guten Hotels übernachten können, hat sicher einen Einfluss auf das Wohlbefinden in diesem Monat.

Ihr persönliches Highlight bis jetzt?
Das Château d’Ouchey in Lausanne. Die dezente Einrichtung hat mir sehr gut gefallen. Eine grosse Überraschung und mein persönliches Highlight war die DJ-Ausrüstung am Eingang. Leider hatte ich keine Kopfhörer dabei, sonst wäre ich sicher kurz hinters Mischpult gestanden (lacht).

Kommen Sie überhaupt dazu, ihre Aufenthalte zu geniessen?
Es geht so. Ich geniesse es, wenn ich ein Zimmer betrete und es eine angenehme Atmosphäre ausstrahlt. Für mehr Genuss habe ich aber kaum Zeit…das Telefon klingelt ständig!

Auf was freuen Sie sich in den nächsten zwei Wochen?

Allgemein freue ich mich, dass das Projekt noch zwei Wochen dauert. Das Tessin und das Welschland haben mir sehr gefallen, weil ich dort noch selten war. Jetzt freue ich mich auf den Bodensee, weil er gross ist und ich diese Gegend auch nicht so gut kenne. Und auf den nächsten Ruhetag…ich gehe mit einem Kollegen wandern. Dann bin ich natürlich gespannt auf all die Hotels, die uns noch erwarten.

  
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