«Schön klein und kompakt», so sei das Jakob Hotel, sagt Yvonne Berther, welche das Haus inmitten der Altstadt von Rapperswil seit sechs Jahren führt. Ihre Mitarbeitenden hätten so die Möglichkeit, in verschiedene Bereiche rein zu schauen, müssten auch bereit sein, das zu tun. Einer, der nur die Reception machen könne oder wolle, das gehe einfach nicht. «Ich brauche flexible Angestellte, und für sie ist das eine positive Herausforderung», so Berther.
Unter der Woche logieren vor allem Businessgäste im Jakob Hotel, am Wochenende schlafen Touristen in den Betten, essen im Restaurant oder auf der Terrasse. «Ein enormes Plus ist, dass die Altstadt seit längerer Zeit autofrei ist», erklärt Berther. Rapperswil biete einen guten Mix aus alt und modern, sei auf der einen Seite Touristenort, auf der anderen Seite Kleinstadt.
Mitten auf dem Jakobsweg
Früher habe das Hotel noch Freihof geheissen, weiss Yvonne Berther. Vor etwa 15 Jahren wurde der Betrieb für einige Jahre geschlossen, um 1999 renoviert und neu konzipiert als Jakob Hotel wiedereröffnet zu werden. Die Namensgebung erfolgte nicht zufällig. Das Hotel liegt direkt am Hauptplatz, welcher seit 1000 Jahren von Jakobs-Pilgern auf der Strecke von Nürnberg nach Einsiedeln durchquert wird.
So hält das Jakob Hotel denn auch zwei einfache Zimmer mit Etagendusche für Pilger bereit. Bei Vorweisen der Pilgerkarte gibt’s sowohl einen Stempel als auch eine gratis Pilgersuppe. Und der kleine «Brunnen» im Restaurant versorgt nicht nur diese durstigen Gäste mit reichlich Hahnenwasser.
Die Liebe zum Wasser steckt in den Genen
«Klar habe auch ich als Kind die obligaten Schwimmabzeichen gesammelt», erzählt Yvonne Berther von ihrem persönlichen Bezug zum Wasser. Aber sie friere einfach zu schnell. Wenn sie gerade an einem Thermalbad vorbeilaufe, ja, aber sonst ziehe es sie eher in die Berge als ins Wasser.
Ganz anders geht es da ihrer Mitarbeiterin Olivia Speck, welche seit zwei Jahren als Aushilfe im Service und an der Reception arbeitet. «Ich bin in Australien aufgewachsen, kenne den Ozean also von klein auf», erzählt sie. Sie habe sehr früh schwimmen gelernt.
Wie die Mama, so die Töchter: Die dreijährige Kiana lernt gerade Schwimmen. «Und sie macht es sehr gerne», so Olivia Speck. Auch Tochter Lani, zwei Jahre alt, könne stundelang begeistert mit dem Wasser spielen. Die Ältere der beiden ist so angetan vom Wasser, dass sie die gelernten Schwimmbewegungen auch gerne an Land demonstriert. Oder auf einmal ruft: «Schau Mama, ich bin eine Krabbe», und im Seitwärtsgang und mit Scherenhänden davonhuscht.
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Wir begleiten Ernst Bromeis auf seiner Reise durch die Schweiz und berichten im Juli täglich. Zum einen schreiben wir über den Schwimm-Marathon des Churers, zum anderen über Spannendes aus den Regionen oder den Hotels, welche der 42-Jährige besucht.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.