tourismus
03.11.2011
Keine Tourismusorganisation für Glarus
Bei Hinter-Richisau im Kloental, Kanton Glarus.
Bei Hinter-Richisau im Kloental, Kanton Glarus. (© Swiss-Image)
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.

Anstatt Energien für die Planung einer neuen Dachorganisation und ihrer Trägerschaft aufzuwenden, sollten die Kräfte sofort in die Erarbeitung und Vermarktung von buchbaren Produkten fliessen, teilte die Regierung am Donnerstag mit.

Die Haltung der Exekutive entspricht der neuen Tourismusstrategie, die zusammen mit den Gemeinden, den wichtigsten touristischen Anbietern und dem touristischen Beirat formuliert wurde. Das Glarnerland soll sich als «Tourismusregion der Kontraste» und als «Erlebnisraum vor den Toren Zürichs»
positionieren.

Die Regierung will den Tourismus in den kommenden vier Jahren mit insgesamt zwei Millionen Franken unterstützen. Das ist gleich viel, wie in der letzten vierjährigen Periode. Die Entscheidung über den Kredit, der den kantonalen Tourismusfonds speisen soll, liegt beim Parlament.

Über den Einsatz der Gelder von 2008 bis 2011 zieht die Exekutive ein positives Fazit. Der Kantonsbeitrag von zwei Millionen Franken hätte Investitionen von
8,4 Millionen Franken ausgelöst. (rom/sda)

  
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