Beide verkaufen ab Anfang November Kapseln, die billiger sind als jene von Nespresso, aber dennoch in Nespresso-Maschinen passen.
«Ich bin stolz, dass es uns gelungen ist, endlich das langjährige Nespresso-Verkaufsmonopol zu knacken», erklärte Spar-Chef Gerhard Drexel. Bisher konnten Kunden Kaffee für ihre Nespresso-Automaten nur in speziellen Boutiquen oder über einen eigenen Online-Shop beziehen.
Die Rewe-Gruppe ist nach dem Verkaufstart in Deutschland vergangene Woche auch in Österreich eine Kooperation mit der Schweizer Ethical Coffee Company (ECC) eingegangen. Bei Spar, Eurospar und Interspar sind Kapseln des italienischen Unternehmens Casa del Caffè Vergnano erhältlich.
Die Kapseln seien um 15 bis 25 Prozent billiger als die Originale von Nestlé und zudem vollständig biologisch abbaubar. Im Gegensatz zu den Aluminiumkapseln könnten sie im Hausmüll oder auf dem Kompost entsorgt werden.
Juristenstreit
Der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé war Vorreiter auf dem Markt für portionierten Kaffee und hat sich sein Nespresso-System vielfach patentieren lassen. Genau das ist aber Gegenstand zahlreicher juristischer Auseinandersetzungen.
Einerseits verklagt Nespresso Anbieter von Kapseln, die in Nespresso-Maschinen passen, andererseits will die Konkurrenz Nestlés Patentschutz nicht akzeptieren. Erst im September haben vier Rivalen – darunter die Ethical Coffee Company – deshalb das Europäische Patentamt angerufen.
In der Schweiz wollten die Elektronikketten Media Markt und Saturn die ECC-Kapseln verkaufen, was Nestlé aber gerichtlich verbieten liess. Auch Coop hatte ins Auge gefasst, die ECC-Kapseln anzubieten. Verhandlungen mit ECC-Gründer Jean-Paul Gaillard führten aber zu keinem Ergebnis. (npa/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.