Die grosse Kammer hat eine Motion ihrer Umweltkommission für ein Verbot von Glühbirnen der Effizienzklassen C bis G ab 2012 mit 99 gegen 67 Stimmen angenommen. Bundesrat Moritz Leuenberger hatte sich gegen den Antrag der Energiekommission ausgesprochen. Er plädierte für ein synchronisiertes Vorgehen mit der EU. Er stützte sich dabei auch auf eine bereits vom Parlament verabschiedete Motion, die - unter anderem aus Rücksicht auf die Hersteller von Leuchtmitteln - ebenfalls ein paralleles Vorgehen mit den Ländern der Europäischen Union verlangte.
1 Milliarde kWh Strom pro Jahr sparen
Erst im vergangenen Juni hatte sich der Bundesrat dafür entschieden, den
Stromverbrauch in der Schweiz mittels einer Revision der Energieverordnung um
eine Milliarde Kilowattstunden Strom pro Jahr zu senken. Er legte dabei fest,
dass Haushaltgeräte, Elektromotoren und andere stromverbrauchende Geräte ab
kommendem Jahr nur noch verkauft werden dürfen, wenn sie die festgelegten
Effizienzanforderungen erfüllen. Diese entsprechen ebenfalls weitgehend den von
der EU kürzlich beschlossenen Vorschriften. (npa)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.

Auf der Traktandenliste der Herbstsession, die vom 7. bis 25. September dauert, stehen einige Geschäfte, welche Hotellerie, Gastronomie und Tourismus direkt tangieren. Hier finden Sie die Entscheide, laufend aktualisiert.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.