tourismus
02.11.2011
Mehr Geld für mehr Werbe-Steinböcke
(© zvg)
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.

Schon Mitte Oktober bewilligte die Bündner Regierung auf Antrag von Graubünden Ferien zusätzliche 2,8 Millionen Franken für die Tourismuswerbung. Eine weitere Million stammt von verschiedenen Feriendestinationen in Graubünden, wie GRF-Geschäftsführer Gaudenz Thoma am Mittwoch in Chur vor den Medien erklärte.
 
Damit kann Graubünden Ferien für die kommende Winter- und die nächste Sommersaison 7,3 Millionen Franken in die Werbung investieren. Im ordentlichen Budget standen nur 3,5 Millionen zur Verfügung.
 
Das Geld setzt man auf Bewährtes. Die bekannten Werbe-Steinböcke sollen vor allem im Raum Basel, Zürich und St.Gallen wesentlich häufiger zu sehen sein und das im Fernsehen, in Zeitschriften und auf Plakaten.
 
Dabei fährt Graubünden Ferien eine zweigleisige Strategie. Allein wirbt die Marketingorganisation für Graubünden an sich. Zusammen mit verschiedenen Feriendestinationen macht man Werbung für die verschiedenen Regionen. «Graubünden» als Dachmarke ist dabei aber immer ebenfalls präsent.
 
Zusätzliche Mittel in die ausgebaute Werbecampagne investieren das Unterengadin, die Lenzerheide, Savognin, Brigels-Surselva und die Rhätische Bahn. Im ordentlichen Budget mit von der Partie ist zudem der Topcard-Verbund von Davos, Flims-Laax und Lenzerheide. (rom/sda)

  
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