Auf der Könizer Gemeindeverwaltung gingen regelmässig Meldungen über lärmige Flugzeuge und teilweise Klagen aus Wabern ein, heisst es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der Gemeinde. Wabern gehört mit fast 40'000 Einwohnern zur Gemeinde Köniz und grenzt an die Gemeinde Belp.
Die Lärmbelastung in Wabern sei bereits beträchtlich und dort entstehe in den nächsten Jahren Wohnraum für bis zu 1000 Personen, heisst es in der Mitteilung weiter. Deshalb sei es «unerwünscht», wenn dem Flughafen Bern-Belp gemäss neuem Objektblatt des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) fürs Jahr 2020 68'000 bis 75'000 Flugbewegungen prognostiziert würden.
Zu dieser Revision des Objektblatts führt das BAZL derzeit eine Mitwirkung durch. Aus diesem Anlass haben sich die Gemeinden Bern und Köniz geäussert.
Flughafen: Passagierziel für 2011 schon erreicht
Flughafenbetreiberin Alpar AG teilte am Freitag mit, dass der Flughafen Bern-Belp bereits im Oktober das gesetzte Jahresziel von 160‘000 Passagieren erreicht hat. Für das laufende Jahr werden rund 180‘000 Passagiere erwartet.
Zu diesem Erfolg beigetragen haben vor allem die tolle Erreichbarkeit europäischer Hauptstädte sowie das breite Angebot an saisonalen Winter- und Sommerflügen, heisst es in einer Mitteilung. Insgesamt werden 35 Destinationen in Europa und Nordafrika angeflogen.
Zu den geforderten Einschränkungen bei den Flugbewegungen sagte Flughafensprecher Daniel Steffen, es sei schwierig, für das laufende Jahr eine Prognose für die Anzahl Flugbewegungen abzugeben. Im ersten Halbjahr seien es 31'417 gewesen.
Im vergangenen Jahr verzeichnete der Flughafen Bern-Belp 56'093 An- und Abflüge. (npa/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.