logiernächte
08.03.2010
Minus in Bergregionen – Städte legen zu
(© Ellen Gylhuys)
Schweizer Hotels verzeichneten im Januar 2010 insgesamt 2,8 Millionen Logiernächte. Gegenüber derselben Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang von 2,6 Prozent oder 76'000 Logiernächte. Am stärksten gingen die Logiernächte in Bergregebieten zurück.

Dies geht aus den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Die Gäste aus der Schweiz registrierten im Januar 1,2 Millionen Logiernächte und damit eine Abnahme von 2,3 Prozent (-30'000). Die Gäste aus dem Ausland wiesen 1,6 Millionen Logiernächte und damit ein Minus von 2,9 Prozent (-47'000) auf.

Weniger Deutsche, mehr US-Amerikaner
Den deutlichsten absoluten Rückgang gab es mit einem Minus von 17'000 Logiernächten (-3,3%) bei den deutschen Gästen. Es folgen das Vereinigte Königreich (-15'000 Logiernächte bzw. -8,8%) und die Niederlande (-12'000 bzw. -17%). An vierter Stelle liegt Russland mit einer Abnahme von 8600 Logiernächten (-8,3%). Am deutlichsten legte die Logiernächtezahl der Besucherinnen und Besucher aus den Vereinigten Staaten zu (+3300 Logiernächte bzw. +4,4%). Die Gäste aus Italien und Österreich registrierten ein Wachstum von 3200 (+3,3%) bzw. 2600 Logiernächten (+11%).

Rückgang in Berggebieten

Die Bergregionen wiesen im Januar 2010 unter allen Tourismusregionen die deutlichsten absoluten Logiernächterückgänge auf. Den stärksten absoluten Rückgang musste das Wallis mit einem Minus von 37'000 Logiernächten (-7,5%) hinnehmen. Es folgen Graubünden (-27'000 Logiernächte bzw. -3,5%) und das Berner Oberland (-18'000 bzw. -5,4%). In den städtischen Regionen wurde hingegen ein Logiernächteplus verzeichnet. Ganz vorne liegt Genf mit einer absoluten Zunahme von 17'000 Logiernächten (+9,3%), gefolgt von der Region Basel mit 15'000 zusätzlichen Logiernächten (+19%) und der Region Zürich mit 11'000 zusätzlichen Logiernächten (+3,6%). (rom)

  
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