Dies geht aus den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Die Gäste aus der Schweiz registrierten im Januar 1,2 Millionen Logiernächte und damit eine Abnahme von 2,3 Prozent (-30'000). Die Gäste aus dem Ausland wiesen 1,6 Millionen Logiernächte und damit ein Minus von 2,9 Prozent (-47'000) auf.
Weniger Deutsche, mehr US-Amerikaner
Den deutlichsten absoluten Rückgang gab es mit einem Minus von 17'000 Logiernächten (-3,3%) bei den deutschen Gästen. Es folgen das Vereinigte Königreich (-15'000 Logiernächte bzw. -8,8%) und die Niederlande (-12'000 bzw. -17%). An vierter Stelle liegt Russland mit einer Abnahme von 8600 Logiernächten (-8,3%). Am deutlichsten legte die Logiernächtezahl der Besucherinnen und Besucher aus den Vereinigten Staaten zu (+3300 Logiernächte bzw. +4,4%). Die Gäste aus Italien und Österreich registrierten ein Wachstum von 3200 (+3,3%) bzw. 2600 Logiernächten (+11%).
Rückgang in Berggebieten
Die Bergregionen wiesen im Januar 2010 unter allen Tourismusregionen die deutlichsten absoluten Logiernächterückgänge auf. Den stärksten absoluten Rückgang musste das Wallis mit einem Minus von 37'000 Logiernächten (-7,5%) hinnehmen. Es folgen Graubünden (-27'000 Logiernächte bzw. -3,5%) und das Berner Oberland (-18'000 bzw. -5,4%). In den städtischen Regionen wurde hingegen ein Logiernächteplus verzeichnet. Ganz vorne liegt Genf mit einer absoluten Zunahme von 17'000 Logiernächten (+9,3%), gefolgt von der Region Basel mit 15'000 zusätzlichen Logiernächten (+19%) und der Region Zürich mit 11'000 zusätzlichen Logiernächten (+3,6%). (rom)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.