Nach zwei Jahren dauernden Verhandlungen haben die sechs Sozialpartner im Schweizer Gastgewerbe einen Durchbruch erzielt. Sämtliche Organisationen haben dem neuen Gesamtarbeitsvertrag zugestimmt. Er setzt einen Schwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung und er schafft klare Regeln und damit Sicherheit für Personal sowie Arbeitgeber. Der neue Gesamtarbeitsvertrag setzt ein positives Zeichen in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld und bedeutet einen wichtigen Schritt zur Steigerung der Qualität im Schweizer Gastgewerbe dank erhöhter Professionalität.
Grosser Schritt Richtung Zukunft
Mit dem neuen Gesamtarbeitsvertrag im Schweizer Gastgewerbe machen die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen einer der bedeutendsten Sozialpartnerschaften – Gastro Suisse, hotelleriesuisse, Swiss Catering Association, Hotel & Gastro Union, Syna und Unia – einen grossen Schritt in Richtung Zukunft. Der sorgfältig ausgearbeitete Gesamtarbeitsvertrag wurde von allen Entscheidungsgremien abgesegnet und tritt per 1. Januar 2010 in Kraft. Er umfasst folgende Pakete: Arbeitszeit, Löhne, Sozialversicherungen, Vollzug sowie Vertragsdauer und Anpassungen.
Zentraler Punkt: Aus- und Weiterbildung
Zentraler neuer Punkt des Vertrags ist die Aus- und Weiterbildung. Die Berufsbildung ist eine Schweizer Erfolgsgeschichte. Mit dem neuen Gesamtarbeitsvertrag im Schweizer Gastgewerbe wird ein wichtiges Kapitel geschrieben: Durch die mehrheitliche Übernahme der Ausbildungskosten sowie einer Kompensation des Lohnausfalls stellen die Sozialpartner gemeinsam sicher, dass sich Bildung lohnt und ständige Weiterbildung gewährleistet ist. Dies bietet Entwicklungsperspektiven für die Mitarbeitenden und garantiert den Arbeitgebenden qualifiziertes Personal.
Gut für alle
Von der verbesserten Dienstleistungsqualität profitieren Arbeitnehmende und Arbeitgebende – und nicht zuletzt die Gäste. Der neue Gesamtarbeitsvertrag im Schweizer Gastgewerbe: Gut für alle. Das neue Lohnsystem tritt als Reaktion auf die wirtschaftlich schwierige Situation erst ab dem 1. Januar 2012 in Kraft: ein starkes Zeichen für die gut funktionierende Zusammenarbeit der Sozialpartner im Schweizer Gastgewerbe.
Rechts oben finden Sie ein PDF mit allen Referaten, welche anlässlich der Medienkonferenz zum neuen Gesamtarbeitsvertrag gehalten wurden.
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.

Zwei Jahre lang wurde hart verhandelt und gefeilscht. Jetzt ist der neue Landes-Gesamtarbeitsvertrag von den sechs Sozialpartnern unterzeichnet worden.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.