Mit den neuen Bestimmungen soll verhindert werden, dass der Schweiz hochqualifizierte Arbeitskräfte verloren gehen, nachdem sie in deren Ausbildung investiert hat.
Sechs Monate Zeit für Arbeitssuche
Künftig sollen Ausländer mit Schweizer Hochschulabschluss bleiben dürfen, wenn ihre Tätigkeit von hohem wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Interesse ist. Für eine Dauer von sechs Monaten nach dem Abschluss der Ausbildung sollen sie eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung erhalten, um eine entsprechende Erwerbstätigkeit zu finden.
Justizministerin Widmer-Schlumpf stellte sich gegen diese Frist von sechs Monaten. Das System sei so ausgerichtet, dass sich die Zulassung stets nach dem Bedarf richte, gab sie zu bedenken. Weiche das Parlament davon ab, drohe die Gefahr, dass nach dem Studium auch jene blieben, deren Arbeit nicht nachgefragt werde.
Im Interesse von Wissenschaft und Wirtschaft
Der Rat sprach sich aber mit 28 zu 8 Stimmen für die Frist von sechs Monaten aus. So lange brauche es, um eine Erwerbstätigkeit zu finden, befand die Mehrheit. Dies sei im Interesse von Wissenschaft und Wirtschaft. Zum selben Schluss war auch der Nationalrat gekommen.
In der Gesamtabstimmung stimmte der Ständerat der Revision mit 33 zu 0 Stimmen zu. Das Geschäft ist damit bereit für die Schlussabstimmungen. Angeregt hatte die Gesetzesänderung der Waadtländer CVP-Nationalrat Jacques Neirynck. (rom/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.





In der Sommersession des Parlaments stehen mehrere Geschäfte zur Debatte, die Hotellerie, Gastronomie und Tourismus betreffen. Hier finden Sie die Entscheide, laufend aktualisiert.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.