frühlingssession
09.03.2010
Schweiz bei EU-Bildungsprogramm dabei
(© Alain D. Boillat)
«Lebenslanges Lernen» und «Jugend in Aktion»: An diesen Bildungsprogrammen der EU beteiligt sich die Schweiz 2011 bis 2013. Von diesem Entscheid des Parlaments profitiert auch die Branche.

Der Ständerat hiess dazu als Zweitrat einen Verpflichtungskredit von 111 Millionen Franken gut. Die beiden Bildungsprogramme der EU fügen sich in die Strategie «Europa des Wissens» ein, erklärte Kommissionssprecher Theo Maissen (CVP/GR). Die Schweiz beteiligte sich dabei rasch, musste aber nach dem EWR-Nein Rückschläge hinnehmen. Mit Annahme des vorliegenden Abkommens kann sie nun voll an der neuen Generation der EU-Bildungsoffensive teilnehmen. Dazu muss sie eine Agentur einsetzen, welche die entsprechenden Aktivitäten wie Schüler-, Studenten-, Lehrlings- und Dozentenaustausch koordiniert.

Für die Schweiz und die Branche wichtig
Hinzu kommen die Bewerbung um Stipendien, Auslandpraktika und einiges mehr. Die «ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit der Kantone» in Solothurn übernimmt diese Aufgabe für 4,8 Millionen Franken im Jahr. Sie erhielt den Zuschlag nach einer Ausschreibung. Bundesrat Didier Burkhalter erklärte, die Teilnahme an den Programmen sei für die Schweiz strategisch wichtig. Der Ständerat hiess den Verpflichtungskredit von rund 111 Millionen Franken für die Jahre 2011 bis 2013 mit 39 zu 0 Stimmen gut, das Abkommen genehmigte er mit 36 zu 0 Stimmen. Die Vorlage ist damit bereit für die Schlussabstimmung.

hotelleriesuisse begrüsst den Entscheid des Parlaments. Der Austausch von Studierenden und Dozierenden sowie Berufspraktika im Ausland bereicherten der Hospitality-Sektor und den Tourismusstandort Schweiz, indem international gemachte Erfahrungen zurück in Aus- und Weiterbildungen sowie Berufsalltag fliessen würden, so der Branchenverband. (rom/sda)

  
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