Die beabsichtigten Sparmassnahmen würden Chur Tourismus schwer treffen, schreibt die Organisation in einer Mitteilung. Die geplante Streichung entspricht einem Viertel des jährlichen Beitrages der Stadt Chur. Beim Regionalen Informationszentrum (RIZ) am Bahnhof Chur drohe ein Personalabbau und damit verbunden die Reduktion der Öffnungszeiten, heisst es.
Diese gehe zu Lasten der Partner Rhätische Bahn und Stadtbus und breche die im Mietvertrag festgelegten Öffnungszeiten mit den SBB. Der Rückzug aus dem RIZ wären die Folgen. Weil so die Hälfte der Investitionen in den Innenausbau per sofort fällig würden, stürze Chur Tourismus in die Schulden.
Auswirkungen auf Vorstand befürchtet
Christian Rathgeb, Präsident von Chur Tourismus, befürchtet nicht nur Auswirkungen auf das Verhalten der Mitglieder und Partner, sonder auch auf die Besetzung des Vorstandes: «Eine der Kernkompetenzen einer Tourismusorganisation ist ihr Know-how. Dieses ist derzeit akut bedroht.» Es drohe der Verlust einiger Vorstandsmitglieder, deren grösste Motivation es sei, Chur touristisch voranzubringen.
Unverständnis äussert auch Kurt Künzli, Präsident von hotelleriesuisse Chur und Umgebung. Im Hinblick auf die absehbare Einführung einer kantonalen Tourismusfinanzierung sei es zwar legitim und sinnvoll, den Beitrag an Chur Tourismus zu überdenken. «Es macht aber keinen Sinn, die städtische Tourismusorganisation in der Zwischenzeit massiv zu schwächen», so Künzli. Chur Tourismus hat deshalb beim Stadtrat interveniert und die Beibehaltung des Jahresbeitrags von 400'000 Franken bis 2012 beantragt. (rom)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.