Die kleine Kammer entschied heute über drei Motionen für den Agrarsektor, welche der Nationalrat bereits gutgeheissen hatte. Eine Motion für ein Aktionsprogramm für den Biolandbau erlitt mit 23 zu 11 Stimmen Schiffbruch. Das Aktionsprogramm hätte den biologisch bewirtschafteten Anteil an der Anbaufläche bis 2015 auf 20 Prozent verdoppeln sollen. Gefördert worden wäre das mit 50 Millionen Franken aus dem dritten Konjunkturprogramm. Der Mehrheit wie auch Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard war dieses Ziel zu ambitioniert.
Gnädiger verfuhr der Ständerat mit einer Nationalratsmotion für eine landwirtschaftliche Qualitätsstrategie. Nur hohe Qualität rette die hiesige Landwirtschaft. Allerdings strich die Kommission eine Passage über die Swissness. Die Swissness-Vorlage sei in Beratung, vorzugreifen verbiete sich. Die geänderte Motion geht wieder an den Ständerat.
«Einheimischer Wein braucht keine Absatzförderung»
Auch bei der Motion zur Förderung des Konsums von einheimischem Gemüse, Obst und Wein brachte der Ständerat oppositionslos eine Änderung an - und zwar beider Finanzierung. Statt mit zusätzlichen Mitteln soll die Propagierung einheimischer Produkte aus dem normalen Agrarbudget bestritten werden. Auch diese Motion geht zurück an die grosse Kammer. Doris Leuthard merkte an, der einheimische Wein brauche eigentlich keine Absatzförderung. 95 Prozent der Produktion nämlich tränken die Schweizerinnen und Schweizer bereits heute selbst. (rom/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




In der Frühlingssession, die vom 1. bis 19. März dauert, stehen mehrere Geschäfte an, die Hotellerie, Gastronomie und Tourismus betreffen. Hier finden Sie die Entscheide, laufend aktualisiert.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.