Der Ständerat hat am Donnerstag die letzten Fragen im Lebensmittelrecht geklärt. Somit wurde der Übernahme des Cassis-de-Dijon-Prinzips zugestimmt.
Die kleine Kammer hatte entschieden, dass das BAG innert zweier Monate
über ein Einfuhrgesuch zu entscheiden hat. Werde diese Frist nicht
eingehalten, solle die Bewilligung als erteilt gelten.
Der
Nationalrat indes hielt stillschweigend daran fest, dass das BAG binnen
zweier Monate abschliessend über Importgesuche entscheidet. Er muss
sich noch über den Vorschlag der Einigungskonferenz aussprechen.
Sonderrecht für Agrarprodukte
Importe von Agrarprodukten müssen vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Bewilligung erhalten, um auf den Markt gebracht zu werden. Das Bundesgesetz bestimmt über die Beseitigung technischer Handelshemmnisse (THG). Dies haben beide Räte, auf Antrag der Einigungskonferenz, gebilligt.
Einseitige Einführung
Schweizer Exporteure erhalten vorerst kein Gegenrecht im Ausland, da gemäss Vorlage die Schweiz das Cassis-de-Dijon-Prinzip einseitig einführt. Dies hat aber den Vorteil, dass keine langen Verhandlungen mit der EU
aufgenommen werden müssen. Ausserdem darf die Schweiz autonom darüber entscheiden,
welche Bereiche sie ausnehmen will. So will die Schweiz unter anderem weiterhin an der Deklaration
von Eiern aus Käfighaltung, am Vermerk des Alkoholgehalts von alkoholischen Süssgetränken oder der Herkunftsangabe bei Lebensmitteln festhalten. (npa/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.

In der Sommersession des Parlaments standen viele Geschäfte auf dem Programm, welche Hotellerie, Gastronomie und Tourismus direkt tangieren. Hier finden Sie die Entscheide.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.