Er habe mit seiner Motion dem Umstand ein Ende bereiten wollen, dass teure Fleischstücke, welche mit einem entsprechend höheren Tarif verzollt werden, oft nur mit einigen Pfefferkörnern versehen würden, um sie dann als gewüztes Fleisch zu einem tieferen Tarif zu importieren, sagte Germann am Montag Abend im Ständerat (vgl. Gewürzt oder ungewürzt?). In der Schweiz würden die Pfefferkörner dann wieder entfernt. «Man hat den Fiskus somit elegant betrogen und letztlich auch den Konsumenten getäuscht», so Germann.
Der Bundesrat habe ihn nun aber darauf hingewiesen, dass die Zollverwaltung die entsprechenden Erläuterungen bezüglich der Pfefferkörner ergänzt habe und zwischen mariniertem und gepfefferten Fleisch unterscheide. Statt Pfefferkörner zu verwenden, müsse man das Fleisch nun richtig «einschmieren», damit es den Geschmack annehme, so Germann weiter. Damit habe der Bundesrat sichergestellt, dass gewürzt gewürzt bleibe. (rom)

In der Sommersession des Parlaments stehen mehrere Geschäfte zur Debatte, die Hotellerie, Gastronomie und Tourismus betreffen. Hier finden Sie die Entscheide, laufend aktualisiert.



