Zu diesem Ergebnis kommt der neue monatliche Hotelpreisradar des Online-Hotelbuchungsportals HRS. Als einzige Schweizer Stadt taucht Zürich im Radar auf. Wohl, weil die HRS versehentlich davon ausgeht, dass es sich dabei um «die Schweizer Hauptstadt» handelt, wie das Buchungsportal in seiner Mitteilung schreibt.
Mit einem Durchschnittspreis von 121 Euro für eine Übernachtung im Doppelzimmer (2009: 146 Euro) bleibt die Limmatstadt im Vergleich zu anderen Städten teuer. Mit einem Rückgang von 16 Prozent gehört sie aber zu den europäischen Städten mit dem grössten Preisnachlass. München und Istanbul verzeichneten ebenfalls ein Minus von 16 Prozent (auf 96 bzw. 68 Euro). In Athen fiel der Preis um durchschnittliche 22 Prozent auf 68 Euro, in Madrid und Moskau gar um bis zu 25 Prozent (auf 84 bzw. 106 Euro). Etwas teurer geworden sind Prag und Frankfurt am Main, wo die Hotelpreise um etwa 6 Prozent auf 72 bzw. 110 Euro stiegen.
Im internationalen Vergleich erweist sich Mumbai als die Stadt mit dem höchsten Preisverfall. Mit 82 Euro übernachteten Urlauber hier im Januar bis zu 40 Prozent günstiger als noch im Vorjahr. In Dubai gab es Preissenkungen von bis zu 30 Prozent (auf 106 Euro). Auch für Hotelübernachtungen in Buenos Aires und Mexiko-Stadt weist HRS Preissenkungen von etwa 25 Prozent auf 76 bzw. 53 Euro aus. Stark zulegen konnten Seoul und Toronto: Die Hotelpreise stiegen dort um etwa 44 Prozent auf 102 bzw. 93 Euro. (rom)
Der Eingabeschluss für den «Milestone. Tourismuspreis der Schweiz» ist vorbei. Mit 110 Projekten bewerben sich in diesem Jahr so viele Teilnehmende wie noch nie für den begehrten Tourismuspreis.
Die Bündner Regierung will den Aufbau der Marke «Graubünden» weitere vier Jahre mit insgesamt vier Millionen Franken unterstützen und die Kampagne «Enavant Grischun» weiterführen. Die Kampagne soll die Kantonsmarke noch bekannter machen.
Die Walliser Regierung will das wirtschaftliche Zugpferd Tourismus wieder in Position bringen. Dies nachdem das Volk im November 2009 das neue Tourismus-Gesetz klar bachab geschickt hatte. Am 28. September soll ein erster kantonaler Tourismusgipfel stattfinden.
Nach etwas mehr als einem Jahr als Direktor verlässt Anton Schmutz Gastrosuisse. Die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin beginnt in den nächsten Wochen.
Im Rahmen der geplanten Sparmassnahmen der Stadt Chur sollen bei Chur Tourismus jährlich 100‘000 Franken gespart werden. Der Vorstand der Tourismusorganisation erachtet die Massnahme als kurzsichtig und sieht die Arbeit der letzten Jahre gefährdet.
Künftig sollen auch ankommende Passagiere in den Dutyfree-Läden an Schweizer Flughäfen zollfrei einkaufen dürfen. Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) hat sich mit 15 zu 6 Stimmen bei einer Enthaltung für das neue Gesetz ausgesprochen.
Zwei Barbetrieben in Solothurn ist die Einrichtung eines Fumoirs zu Recht verwehrt worden. Das Bundesgericht hat die Beschwerden der «Bistro Heaven Bar» und der «Kronenbar» abgewiesen und die Entscheide des Verwaltungsgerichts bestätigt.
Im ersten Halbjahr 2010 waren erneut mehr Reisende mit der SBB unterwegs. Die Zahl stieg um 3 Prozent auf 166,3 Millionen. Täglich sind rund 910'000 Personen in 7000 Zügen unterwegs.
Die traditionsreiche Brauerei Cardinal in Freiburg wird im Juni 2011 geschlossen. Das Cardinal-Bier wird weiterhin produziert, aber ab diesem Zeitpunkt bei Feldschlösschen in Rheinfelden AG.
Die Verantwortlichen des Berner Kursaals können die Modernisierung des Kongressbereichs vorzeitig in Angriff nehmen. Weil alle Einsprachen zurückgezogen wurden, hat der Regierungsstatthalter schon vor dem Vorliegen einer Baubewilligung grünes Licht erteilt.
Samih Sawiris betonierte am Dienstagabend den Grundstein für Andermatt Swiss Alps ein. Die Basis für die grösste Ganzjahresferiendestination des Alpenraums ist gelegt.

Der von Finanzminister Hans-Rudolf Merz für die Mehrwertsteuer vorgeschlagene Einheitssatz von 6,5 Prozent stösst im Parlament auf Widerstand. Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) will, dass der Bundesrat nochmals über die Bücher geht und ein 2-Satz-Modell unterbreitet.