hotelpreise
05.02.2010
Zürich wird billiger, bleibt aber teuer
(© Swiss-Image)
Hotelübernachtungen waren im Januar 2010 in vielen internationalen Metropolen günstiger als im Vorjahr. Auch die Hotels in Zürich senkten die Preise um etwa 16 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt der neue monatliche Hotelpreisradar des Online-Hotelbuchungsportals HRS. Als einzige Schweizer Stadt taucht Zürich im Radar auf. Wohl, weil die HRS versehentlich davon ausgeht, dass es sich dabei um «die Schweizer Hauptstadt» handelt, wie das Buchungsportal in seiner Mitteilung schreibt.

Mit einem Durchschnittspreis von 121 Euro für eine Übernachtung im Doppelzimmer (2009: 146 Euro) bleibt die Limmatstadt im Vergleich zu anderen Städten teuer. Mit einem Rückgang von 16 Prozent gehört sie aber zu den europäischen Städten mit dem grössten Preisnachlass. München und Istanbul verzeichneten ebenfalls ein Minus von 16 Prozent (auf 96 bzw. 68 Euro). In Athen fiel der Preis um durchschnittliche 22 Prozent auf 68 Euro, in Madrid und Moskau gar um bis zu 25 Prozent (auf 84 bzw. 106 Euro). Etwas teurer geworden sind Prag und Frankfurt am Main, wo die Hotelpreise um etwa 6 Prozent auf 72 bzw. 110 Euro stiegen.

Im internationalen Vergleich erweist sich Mumbai als die Stadt mit dem höchsten Preisverfall. Mit 82 Euro übernachteten Urlauber hier im Januar bis zu 40 Prozent günstiger als noch im Vorjahr. In Dubai gab es Preissenkungen von bis zu 30 Prozent (auf 106 Euro). Auch für Hotelübernachtungen in Buenos Aires und Mexiko-Stadt weist HRS Preissenkungen von etwa 25 Prozent auf 76 bzw. 53 Euro aus. Stark zulegen konnten Seoul und Toronto: Die Hotelpreise stiegen dort um etwa 44 Prozent auf 102 bzw. 93 Euro. (rom)

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