1906 kaufte der Arzt Heinrich Ferdinand Hotz (1874-1928) zusammen mit seinen Geschäftspartnern zwei Liegenschaften auf der heutigen Sonnmatt. Hotz stammte aus Wetzikon und hatte in Bern eine Zeit lang Jura studiert. Bald aber wechselte er an die Universität von Genf, um Medizin zu studieren. Nach Studienaufenthalten in Heidelberg, Würzburg, Giessen und Dresden kam er zurück in die Schweiz, wo er zunächst in Zürich und St. Gallen als Arzt tätig war. Im In- und Ausland hatte er zahlreiche Kurhäuser und Kurbäder besucht und sich mit dieser Materie auseinandergesetzt.
1908 schliesslich wurden die Architekten Theiler und Helber mit dem Bau des Kurhauses auf der Sonnmatt beauftragt. Das alte Bauernhaus auf dem Grundstück musste dem Kurshaus Platz machen. Es wurde jedoch nicht etwa abgerissen, sondern auf Rollen um rund 100 Meter nach Norden versetzt.
Am 2. Juli 1910 wird das Kurhaus in Anwesenheit von Ärzten, Hoteliers, Politik und Medien eröffnet. Der Betrieb verfügte über ein Freiluftbad und Platz für rund 100 Gäste. Behandelt wurden zu dieser Zeit Neurosen, rheumatisch-nervöse Krankheiten, Erkrankungen des Verdauungsapparates und der Lungen, Stoffwechselstörungen und sogenannte Frauenleiden. Auch psychische Therapien wurden bereits angeboten. Zu den berühmten Gästen des Kurhaus Sonnmatt gehörten Hermann Hesse, der Autor und Religionswissenschaftlicher Martin Buber, das Künstlerpaar Lily und Paul Klee oder der Schriftsteller Johannes Mario Simmel.
Beim Tod des Gründers im Jahre 1928 stand das Kurhaus auf sicheren wirtschaftlichen Füssen. 1951 übernahm der Hotelier Walter Bossi die Leitung und baute den Hotelbetrieb auf Sonnmatt aus. Damit führt er das Kurhaus nach den Krisenjahren während des Zweiten Weltkrieges zu einer neuen Blüte.
1979 begannen umfassende Renovation- und Modernierungsarbeiten: Das Haus wurde aufgestockt und durch einen Neubau mit Therapiebad ergänzt. Strassen und Spazierwege wurden ausgebaut und eine Station für Akupunktur und Alternativmedizin eröffnet. Ender der 1990er Jahre schliesslich wurde die Residenz eröffnet, die sich an den Bedürfnissen der heutigen Senioren ausrichtet. Heute wird Kurhotel, Residenz und Privatklinik vom Ehepaar Manuel und Thesy de Francisco-Schmid geführt.
Literatur: 100 Jahre Sonnmatt Luzern, Baar 2010. Text zur Verfügung gestellt von Kurhotel Sonnmatt Luzern.
Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. 
Die Backpackers Villa Sonnenhof in Interlaken wurde am Montag in Dublin zum dritten Mal in Folgen mit dem «Hoscar» als bestes Hostel der Schweiz ausgezeichnet.
Die Schweiz soll an der Weltausstellung 2015 in Mailand mit hohen Silos vertreten sein. Die Jury hat «Confooderatio Helvetica» als Siegerprojekt bestimmt.
Berufspendler und Touristen bescheren dem Appenzellerland immer mehr Autoverkehr. Im vergangenen Jahr wurden auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen im Durchschnitt 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt. Das ist eine stärkere Zunahme als in den Jahren davor.
Am vergangenen Wochenende ging das 19. St. Moritzer Gourmet Festival zu Ende. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den grossen Erfolg. Trotz frostigen Temperaturen erschienen rund 4'000 Gäste im Oberengadin. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Festivals auch der Nachwuchswettbewerb «Young Engadine Talents» ausgetragen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.







Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an.
Schnarchen oder Fernsehen bis in alle Nacht: Manche Paare bevorzugen statt eines Doppel- zwei Einzelzimmer. Für Hoteliers eine nicht alltägliche Situation.