Im vergangenen Jahr blieben deutsche und englische Gäste aus, dafür kamen mehr Chinesen, Inder und Brasilianer. Insgesamt nahm die Anzahl Logiernächte um 2 Prozent ab, in den Bergregionen ging die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr gar um 5,1 Prozent zurück.
Eines aber hat sich im hiesigen Freizeittourismus nicht geändert: Schweizerinnen und Schweizer blieben auch in dem wirtschaftlich so schwierigen und turbulenten Jahr 2011 ihrem Ferienland Schweiz treu.
Das an der Jahresmedienkonferenz von Schweiz Tourismus kommunizierte Resultat ist nicht nur erfreulich, sondern auch überraschend. Denn jenseits der Grenzen locken infolge des starken Frankens Feriendestinationen mit sehr viel günstigeren Angeboten. Auch Schweizerinnen und Schweizer sind preisbewusst und reisten im vergangenen Jahr vermehrt ins nahe Ausland. Dennoch entschied sich eine Grosszahl erneut für die Wunschdestination im Inland.
Von Loyalität sprach Schweiz-Tourismus-Direktor Jürg Schmid. Man kann es auch so sehen: Die demonstrierte Treue ist ein dickes Kompliment an die Schweizer Hotellerie.
Die IG Parahotellerie profitiert von der strategischen Partnerschaft mit Schweiz Tourismus. Der Präsident der Interessengemeinschaft, Fredi Gmür, zieht Bilanz.
Christoph Härle von Jones Lang LaSalle Hotels schätzt, dass es auf dem Schweizer Hotelimmobilienmarkt weniger Transaktionen geben wird. Die Preisvorstellungen seien nicht realisierbar.
Hansueli Wyss unterrichtet als erster Mann Hauswirtschaft an einem hotelleriesuisse-Schulhotel. Er blickt auf seine bisherigen Erfahrungen zurück und schildert seine Motivation.





Der Kampf um Talente für die Hotelbranche
Gäste aus der Schweiz umworben wie noch nie
Über den Umgang mit dem «Sowohl-als-auch»
Das richtige Thema, gut umgesetzt, füllt Hotelbetten
Mobility-Ticket: Ein Erfolgsmodell mit Zukunft
Peter Kappert, Vorstandsmitglied von Swiss Health, will mehr Gesundheitstouristen in die Schweiz locken. Im Fokus stehen die ehemaligen Ostblockstaaten, Russland und der arabische Raum.