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01.07.2010
Verband tischt auf
Beim Apéro auf der sommerlich besonnten Terrasse des Schulhotels Regina wurden die Referate diskutiert und  das Networking gepflegt.
Beim Apéro auf der sommerlich besonnten Terrasse des Schulhotels Regina wurden die Referate diskutiert und das Networking gepflegt. (© Alain D. Boillat)
Der Tag der Berner Oberländer Hotellerie im Schulhotel Regina in Matten hatte die Ausbildung zum Thema. Und Spezialistinnen dieses Bereichs von hotelleriesuisse tischten auf.
karl josef verding

Ausbildung sei ein zentrales Anliegen des Hoteliervereins Berner Oberland, betonte dessen Präsident Stephan JJ. Maeder. Zum 7. Tag der Berner Oberländer Hotellerie wurde deshalb ins Schulhotel Regina von hotelleriesuisse in Matten bei Interlaken eingeladen. Im Juli beginnt die vorletzte Etappe seiner Sanierung, für welche insgesamt 4,5 Mio. Franken investiert werden.

«Mehrere Wege führen zum Traumjob»: Theo Ninck, Vorsteher des Mittelschul- und Berufsbildungsamts des Kantons Bern, wählte diesen Titel für sein Referat. Ninck zeigte die Durchlässigkeit der neuen Bildungssystematik auf. Sie erlaubt auch jemandem, der die Lehre gemacht hat, den Zugang zur Universität.

Diese Passerelle, welche nach der Berufsmaturität eingelegt wird, werde im Kanton Bern rege genutzt: 200 Berufsmaturanden jährlich nutzen sie, während es im Kanton Zürich nur 50 sind. Die Berufsmaturität sei seit 1998 um 70 Prozent gestiegen. Es gehe aber nicht nur um gute Bildung, sondern auch um ein soziales Netz: «Es geht auch um die Integration in der Berufswelt, so lassen sich Folgekosten vermeiden.» Ninck betonte: «Wichtiger, als auf Anhieb den Traumjob zu finden, ist eine sichere Existenz.» Hier schneide das Schweizer Bildungswesen gut ab. Mit 7,7 Prozent habe man die tiefste Quote von Erwerbslosen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren. Der Durchschnitt in der EU beträgt 16,2 Prozent.

Nach Ninck sprach Albert Rösti, Direktor Schweizer Milchproduzenten SMP, über «Tourismus und Milchwirtschaft – gemeinsame Interessen in der Vermarktung».

  
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