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innovationspark
19.10.2012
Bildungskommission: Vorerst nur ein Standort
(Bild: fotolia)
Der geplante nationale Innovationspark für die Schweiz muss nicht von Anfang an mehrere Standorte haben. Die Mehrheit der Bildungskommission des Nationalrates will sich in der Beratung des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG) in diesem Punkt dem Ständerat anschliessen.

Die Frage des Standortes für den Innovationspark war umstritten. Der Nationalrat wollte bisher mit mehreren Standorten beginnen. Der Ständerat dagegen entschied im September, dass der Park am Anfang an einem Standort angesiedelt und am Ende auf mehrere Orte verteilt und vernetzt werden soll.

Der Nationalrat begründete seine bisherige Position mit dem Gleichgewicht unter den Regionen. Die Mehrheit seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) will sich nun aber dem Ständerat anschliessen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Eine Minderheit will mit zwei Standorten beginnen.

Andere Differenzen bleiben: Festhalten möchte die WBK an der Forderung des Nationalrates, die Berufsbildung in die Umschreibung des Tätigkeitsgebiets des Verbundes der Schweizerischen Akademien ausdrücklich einzubeziehen.

Ebenso will die Kommission explizit ins Gesetz schreiben, dass nicht mehr benötigte Forschungsanstalten des Bundes aufgelöst werden sollen. Die grosse Kammer wird voraussichtlich in der Wintersession über die Differenzen im FIFG beraten. (npa/sda)

  
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