«Die Schweiz ist ein Hauptmarkt von uns, und wir haben mittlerweile 12 Flugzeuge in Genf, in Basel 7, und wahrscheinlich bald mehr.» Heute zählt Easyjet in Basel und Genf 700 Mitarbeiter. Letztes Jahr habe man 111 neue Stellen hierzulande geschaffen. Die Schweiz gehöre zu den Top-3-Wachstumsmärkten von Easyjet mit einem Plus von 10 Prozent, sagte McCall.
Im abgelaufenen Quartal legte der Billigflieger in der Schweiz dank neuer Destinationen noch stärker zu. Ab Genf steigerte die Billigfluglinie die Passagierzahlen um 14 Prozent, ab Basel gar um 21 Prozent.
Harte Kritik an Zürich
Die Expansion in Zürich scheint indes auf Eis zu liegen. McCall übte deutliche Kritik am grössten Schweizer Flughafen. «Zürich ist viel zu teuer. Wir möchten nicht für Dinge bezahlen, die wir nicht benutzen.» McCall nennt unter anderem die Gepäckbänder, da nur ein kleiner Teil ihrer Passagiere Gepäck aufgeben würden.
Und: «Wir möchten nicht für teure Fingerdocks bezahlen. Unsere Kunden stört es nicht, über das Flugfeld zum Flugzeug zu laufen.» Zudem wolle sie keine Unmengen für Check-in-Schalter ausgeben, die es sowieso bald nicht mehr brauche.
Ab dem nächsten Jahr plane Easyjet E-Tickets auf dem iPhone anzubieten. «Wir schätzen einen gut funktionierenden Flughafen, aber wir brauchen kein Museum», kritisierte die Britin. (npa/sda)





