Zu entdecken sind Kirchen aus romanischer und spätgotischer Zeit, Wehrbauten des Mittelalters, barocke Palazzi, Bürgerhäuser des 19. Jahrhunderts, Bauernhäuser, Wohnhäuser der Moderne und der Gegenwart sowie ingenieurtechnische Meisterleistungen wie die Albigna-Staumauer. Die gezeigten Bauten sind über das ganze Tal verteilt, wie die Denkmalpflege Graubünden am Montag mitteilte.
Eröffnet werden die Denkmaltage am frühen Samstagnachmittag auf der Piazza von Soglio. Organisiert werden die Führungen von der Denkmalpflege Graubünden, dem Bündner Heimatschutz und dem Heimatschutz Engadin und Südtäler. Das Programm ist auf den Webseiten der Organisationen abrufbar.
Ziel der Veranstaltung ist es, ein breites Publikum für die Kulturgütererhaltung zu sensibilisieren. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 1994 haben sich die Europäischen Tage des Denkmals zur grössten Veranstaltung zum Thema Denkmalpflege entwickelt, wie es in der Mitteilung weiterheisst.
In der Schweiz finden rund 200 Anlässe in allen Kantonen statt. Sie werden von der Nationalen Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung (NIKE) koordiniert und im Internet vorgestellt. (npa/sda)





