Das Marktpotenzial unentschlossener Wintersportler aus dem Kanton Zürich und der Ostschweiz betrage pro Winter 70 Millionen Franken. Wie es an einer Medienorientierung am Dienstag in Chur weiter hiess, sind im Winter weitere 65 Millionen Franken des Verkehrs- und Gastroertrages der Bergbahnen direkt vom Wetter abhängig.
Mit dem neuen Wetterportal soll dieses Marktpotenzial laut den Promotoren «angezapft werden». Und die Wetterabhängigkeit soll als Marketinginstrument genutzt werden.
Neben den Bergbahnen Graubünden sind beim Projekt dabei die Destinationen Engadin St. Moritz, Davos Klosters, Flims Laax, Engadin Scuol Samnaun, Lenzerheide, Arosa und Savognin. Eine Sommerversion des Internetauftritts ist in Arbeit.
Das Budget für das Portal auf fünf Jahre beläuft sich auf insgesamt 1,5 Millionen Franken. Finanziert wird es vom Bündner Tourismus mit 0,6 Millionen, dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in Bern mit 0,5 Millionen sowie dem Kanton Graubünden mit 0,4 Millionen Franken. (npa/sda)





