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flugverkehr
23.10.2012
Für Skywork wären Flüge ab Basel möglich
(Bild: zvg/flyskywork.com/Jiri Benesch)
Für die insolvente Fluggesellschaft Hello gibt es bereits fünf Interessenten. Nicht dazu zählt sich die Berner Fluggesellschaft Skywork, die sich jedoch vorstellen kann, ein Flugzeug in Basel zu stationieren, sollten Reiseveranstalter Kapazitäten anmelden.

Nach dem Hello-Grounding signalisiere Skywork allen Beteiligten, «dass wir helfen können und wollen», sagte Skywork-Chef Tomislav Lang am Montag dem Regionaljournal Bern Freiburg Wallis von Schweizer Radio DRS. Skywork sei bereit, Anfragen von Reiseveranstaltern oder gestrandeten Passagieren entgegen zu nehmen und zu prüfen.

Kein Kaufinteresse
Die Berner Fluggesellschaft gehört indes definitiv nicht zu den Kaufinteressenten von Hello, wie Lang festhielt. Er könne sich durchaus vorstellen, dass Skywork ab Basel, oder auch Zürich oder Genf operiere, sollten Reiseveranstalter Kapazitäten anmelden. Bern bleibe aber der Heimat-Standort für Skywork.

«Wir können immer darüber sprechen ein oder zwei Flugzeuge woanders zu stationeren», sagte Lang. «Wenn etwas wirtschaftlich Sinn macht, dann sind wir für jedes Projekt zu haben». Skywork könnte also für Hello ab Basel fliegen, doch müsste vorher genau geprüft werden, ob sich das lohnen würde.

Die Berner Fluggesellschaft hatte im Vorfeld lose Kooperationsgespräche mit Hello geführt. Eine Zusammenarbeit habe sich aber nie in irgendeiner Art und Weise konkretisiert, wie Lang sagte. Aus diesem Grund sei der Flugbetrieb von Skywork überhaupt nicht betroffen vom Hello-Grounding.

Interessenten vorhanden
Für die insolvente Fluggesellschaft Hello gibt es bereits fünf Interessenten. Dies sagte Hello-Chef Robert Somers im Interview mit der «Basler Zeitung» vom Dienstag. Das Unternehmen hat bis Ende November Zeit, für die Rekapitalisierung der Firma zu sorgen.

Das zuständige Gericht hatte am Montag den Konkursaufschub gewährt. Er werde nun mit allen Mitteln versuchen, Hello zu verkaufen, sagte Somers.

Die 140 betroffenen Mitarbeiter erhalten bis Ende Januar den vollen Lohn. Die Verwaltungsräte kommen gemäss Somers mit ihrem Privatvermögen auch für den Sozialplan auf.

Die Charterfluggesellschaft Hello mit 140 Beschäftigten musste am Sonntagabend Insolvenz anmelden und den Flugbetrieb ab Basel und Zürich einstellen. Sämtliche Flugzeuge und Besatzungsmitglieder sind in der Schweiz. (npa/sda)

 

  
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