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tag der wirtschaft
31.08.2012
Gemeinsam für einen attraktiveren Wirtschaftsstandort Schweiz
(Bild: fotolia)
Wissenschaft und Wirtschaft brauchen einander. Dieses Fazit zogen Führungspersönlichkeiten aus den beiden Bereichen am Tag der Wirtschaft von economiesuisse. Der Jahresanlass des Schweizer Wirtschaftsdachverbands fand am Freitag in Bern statt.

Damit die Schweiz ihre führende Position in Sachen Innovation behalten könne, müssten Wirtschaft und Wissenschaft eng zusammenarbeiten, erklärte der abtretende economiesuisse-Präsident Gerold Bührer vor den rund 500 Teilnehmern.
 
ETH-Rektor Lino Guzzella blies ins gleiche Horn: «Die Schweizer Hochschulen müssen nicht nur mit der Industrie kooperieren, sie wollen es auch.» Die Partnerschaft zwischen dem wissenschaftlichen und dem wirtschaftlichen Milieu sei wertvoll und garantiere den längerfristigen Erfolg beider Seiten. Guzzella hat sein Amt bei der Eidg. Technischen Hochschule (ETH) Zürich eben im August angetreten.
 
Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann erklärte in seiner Ansprache, die Politik messe Bildung und Forschung eine hohe Bedeutung zu für den Werkplatz Schweiz. Deshalb wolle sie (die Politik) in den kommenden Jahren auch mehr finanzielle Mittel dafür bereitstellen.
 
Standort Schweiz stärken
Den Wirtschaftsstandort Schweiz stärken will auch der designierte neue economiesuisse-Präsident Rudolf Wehrli. Es gehe darum, die attraktiven Bedingungen für inländische wie ausländische Unternehmen auszubauen, damit die Schweiz gegenüber anderen Ländern nicht ins Hintertreffen gerate, sagte er. Die Schweiz dürfe sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.
 
Er selbst habe in seinem Leben in verschiedenen Berufen und Branchen gearbeitet, in export- wie in binnenorientierten. Deshalb erachtet sich Wehrli auch als die geeignete Person, um den Schweizer Wirtschaftsdachverband künftig zu führen. Er wird sein neues Amt am 1. Oktober antreten.
 
Google Schweiz Swissrail als neue Mitglieder

Als Verbandsmitglied auf seiner Seite weiss Wehrli dannzumal auch den Suchmaschinenriesen Google, der in Zürich über seine Landesvertretung Google Schweiz den grössten Forschungsstandort ausserhalb der USA betreibt. Daneben ist mit dem Tiefsee-Erdölbohrkonzern Transocean eine weitere international bekannte Firma neu bei economiesuisse dabei. Sie hat ihren Sitz im steuergünstigen Zug.

Auch die Swissrail Industry Association gehört zu den neuen Mitgliedern. Sie ist eine sowohl im Ausland wie im Inland tätige privatrechtliche Vereinigung mit über 100 Mitgliedsfirmen. Dazu gehört neben den bedeutendsten im spurgebundenen Verkehr tätigen schweizerischen Ingenieur- und Industrieunternehmen eine Vielzahl innovativer KMU.

Zu den rund 100'000 Unternehmen, die hinter economiesuisse stehen, gehört auch hotelleriesuisse. Der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie ist seit 2010 mit Präsident Guglielmo L. Brentel auch im Vorstand des Wirtschaftsdachverbandes vertreten.
 
Im Vorstand von economiesuisse gab es ebenfalls Neueintritte zu vermelden. Unter den acht von der Mitgliederversammlung am Freitag gewählten Personen befinden sich etwa Swiss-Chef Harry Hohmeister, UBS-Schweiz-Chef Lukas Gähwiler und Bâloise-Verwaltungsratspräsident Andreas Burckhardt.

Der nächste Tag der Wirtschaft findet im kommenden Jahr in Lausanne statt. (npa/sda)

  
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