Das Bundesamt für Landestopographie (swisstopo) gab die Veröffentlichung der Karten und Begleiterläuterungen am Donnerstag bekannt. Infos zum Phänomen der «Helvetischen Decken» finden sich in den Dokumenten zur Wanderung Rosenlaui-Grindelwald. Die weiteren Strecken sind Grindelwald-Lauterbrunnen, Mürren-Griesalp, Griesalp-Kandersteg und Kandersteg-Adelboden.
Der Bevölkerung zugänglich macht swisstopo diese Informationen im Rahmen des Projekts Via GeoAlpina. Das ist ein Weg quer durch die sechs Alpenländer, der sich am internationalen Wanderweg Via Alpina orientiert. Es geht um geologisch interessante Teilstrecken der Via Alpina.
In der Schweiz war bisher die Strecke zwischen den Dents Blanches und den Diablerets auf diese Art geologisch aufbereitet worden, dazu auch Abschnitte im Glarnerland. Nun sind im Berner Oberland 92 Kilometer dazugekommen. Auf Schilder im Gelände verzichtet das Bundesamt für Landestopographie weitgehend, im Berner Oberland ganz.
Vertreter von swisstopo stellten am Donnerstag den Medien in der Umgebung von Grindelwald die neuen Schweizer Abschnitte vor. Dabei sagte der dortige Gemeindepräsident Emanuel Schläppi laut der Mitteilung, mit der Via GeoAlpina erhalte das regionale touristische Angebot einen neuen, faszinierenden Aspekt.
Am 2. September führt swisstopo in Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros von Grindelwald und Wengen eine geologische Wanderung von der Kleinen Scheidegg über die Station Eigergletscher zur Wengernalp durch. (npa/sda)





