Für den Kredit stimmten 54'545 Personen, dagegen 35'371. Die Stimmbeteiligung lag bei 42 Prozent. Stadtregierung und Parlament hatten die Vorlage unterstützt. Zur Abstimmung kam es, weil eine Allianz aus FDP, SD und SVP das Behördenreferendum ergriffen hatte. Sie kritisierten namentlich den Abbau einer Strassenspur.
Schweizweit bekannt ist der Platz zwischen Bellevue und Opernhaus von den TV-Übertragungen des Zürcher Sechseläutens. Auf dem Platz steht jeweils der Holzstoss mit dem Böögg. Hin und wieder schlagen Zirkusse ihre Zelte auf dem Platz auf, und in der Vorweihnachtszeit stehen dort Marktbuden. Ansonsten ist der Platz kaum belebt.
Dies wird nun anders. Auf einer Fläche von rund 16'000 Quadratmetern – mehr als doppelt soviel wie die heutigen 7700 Quadratmeter – entsteht ein moderner, einladender Ort mit Bäumen und Bänken und einem Wasserspiel. Eine Café-Bar steht bereits. Der neue Belag ist aus Valser Quarzit. Spezielle Vorrichtungen erlauben weiterhin eine Nutzung für Böögg, Zirkus und anderes.
Sechseläuten ungefährdet
Tiefbauvorsteherin Ruth Genner (Grüne) freute sich über das klare Ergebnis. «Jetzt können wir loslassen», sagte sie zur Nachrichtenagentur sda. Dieses Jahr wird allerdings nicht mehr gebaut. Jetzt würden in Vals (GR) erst einmal die nötigen Steine bestellt.
Im Januar beginnen laut Genner dann die Bauarbeiten und Ende 2013 sollte der neue Platz fertig sein. Das Sechseläuten kann laut Genner nächsten Frühling auf einem Teil des Platzes stattfinden. Der Circus Knie muss – wie in den letzten Jahren – noch einmal auf die Landiwiese in Zürich-Wollishofen ausweichen. (npa/sda)
Mit dem Nein zur Initiative «Schutz vor Passivrauchen» hat sich das Schweizer Stimmvolk von einem radikalen Rauchverbot distanziert. Hotellerie und Gastgewerbe atmen auf. Mehr zu dieser eidgenössischen und weiteren kantonalen sowie kommunalen Abstimmungsresultaten mit Branchenrelevanz lesen Sie hier:





