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bergbahnen
25.10.2012
Sedrun Bergbahnen AG mit schwarzer Null
(Bild: zvg/sedrunbergbahnen.ch)
Die Bergbahnen in Sedrun haben eigenen Angaben zufolge einen der schwierigsten Winter ihrer Geschichte hinter sich. Entsprechend sieht das Ergebnis 2011/12 aus: Unter dem Strich schaute gerade mal ein Mini-Gewinn von 1744 Franken heraus.

In der Erfolgsrechnung sind alle wichtigsten Zahlen im Vergleich zum Vorjahr schlechter ausgefallen. Die Frequenzen sanken um über 30 Prozent, der Ertrag reduzierte sich um 16 Prozent auf 6,2 Mio. Franken, der Cash flow schrumpfte um über 40 Prozent auf rund 1 Million Franken, die fast vollständig für Abschreibungen verwendet wurde.

Im Rückblick auf die Geschäftstätigkeit der letzten 50 Jahre gehöre der vergangene Winter zu den wenigen ganz schwierigen, heisst im Jahresbericht 2011/ 12, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Starke Schneefälle, Sturm und Lawinengefahr vermasselten dem Unternehmen ein besseres Ergebnis.

Mit 115 Betriebstagen fiel die Wintersaison relativ kurz aus. Ein Teil der Anlagen konnte wegen Lawinengefahr während 23 Tagen nicht betrieben werden. An drei Tagen musste der gesamte Betrieb im Hauptskigebiet eingestellt werden.

In die Zukunft geht das Unternehmen unter neuen Besitzverhältnissen. Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat die Kontrolle über die Sedrun Bergbahnen AG und die Andermatt Gotthard Sportbahnen AG übernommen. Er will die Skigebiete von Sedrun und Andermatt zusammenlegen, modernisieren und erweitern.

In einem ersten Schritt sind Investitionen von 130 Mio. Franken vorgesehen. Der Baubeginn soll nächstes Jahr erfolgen. (npa/sda)

  
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