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kantonale abstimmung UR
23.09.2012
Urner sagen Ja zum neuen Tourismusgesetz
Das Wilhelm-Tell-Denkmal von Richard Kissling aus dem Jahre 1895 steht in Altdorf (458 m) dem Kantonshauptort von Uri.
Das Wilhelm-Tell-Denkmal von Richard Kissling aus dem Jahre 1895 steht in Altdorf (458 m) dem Kantonshauptort von Uri. (Bild: Swiss-Image)
Der Urner Souverän stellt sich hinter das neue Gesetz zur Förderung des Tourismus. Mit 6'499 Ja- zu 2'528 Nein-Stimmen erhält Uri ein neues Tourismusgesetz (TourG). 2007 hatte die Urner Bevölkerung 2007 eine erste Gesetzesvorlage zur Tourismusförderung an der Urne abgelehnt.

Die Regierung hatte daraufhin eine neue Vorlage ohne kantonale Tourismusabgabe ausgearbeitet. Der Fokus liegt nun auf der Stärkung der Strukturen. Uri soll in die touristischen Regionen Unterland und Urserental/Oberland aufgeteilt werden. Jedes Gebiet soll eine eigene Tourismusorganisation erhalten, um der unterschiedlichen Ausrichtung der beiden Regionen Rechnung zu tragen. Das Gesetz verpflichtet die zwei Organisationen aber zur Kooperation. Doppelspurigkeiten sollen vermieden werden.

Das nun angenommene neue Gesetz sieht zur Finanzierung ein Drei-Säulen-Modell vor. Der Kanton zahlt 750'000 Franken, die Gemeinde steuern 500'000 Franken bei. Die Gelder der öffentlichen Hand fliessen aber nur, wenn auch die Tourismuswirtschaft einen finanziellen Beitrag leistet. (npa)

 

  
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