Die Regierung hatte daraufhin eine neue Vorlage ohne kantonale Tourismusabgabe ausgearbeitet. Der Fokus liegt nun auf der Stärkung der Strukturen. Uri soll in die touristischen Regionen Unterland und Urserental/Oberland aufgeteilt werden. Jedes Gebiet soll eine eigene Tourismusorganisation erhalten, um der unterschiedlichen Ausrichtung der beiden Regionen Rechnung zu tragen. Das Gesetz verpflichtet die zwei Organisationen aber zur Kooperation. Doppelspurigkeiten sollen vermieden werden.
Das nun angenommene neue Gesetz sieht zur Finanzierung ein Drei-Säulen-Modell vor. Der Kanton zahlt 750'000 Franken, die Gemeinde steuern 500'000 Franken bei. Die Gelder der öffentlichen Hand fliessen aber nur, wenn auch die Tourismuswirtschaft einen finanziellen Beitrag leistet. (npa)
Mit dem Nein zur Initiative «Schutz vor Passivrauchen» hat sich das Schweizer Stimmvolk von einem radikalen Rauchverbot distanziert. Hotellerie und Gastgewerbe atmen auf. Mehr zu dieser eidgenössischen und weiteren kantonalen sowie kommunalen Abstimmungsresultaten mit Branchenrelevanz lesen Sie hier:





