Mit einem grossen Fest hat die Schweizer Reisekasse am Wochenende das Feriendorf in Zinal neu eröffnet. Dabei hat der Sternekoch Damien Germanier die rund 60 anwesenden Gäste aus den Bereichen Tourismus, Sport und Politik kulinarisch verwöhnt.

Anlässlich der Feierlichkeiten gab Reka-Direktor Roger Seifritz zusammen mit Mammut-CEO Rolf G. Schmid die Partnerschaft der Schweizer Reisekasse dem Schweizer Outdoor-Anbieter bekannt. Künftig wollen die beiden Unternehmen gemeinsam aktive Familien und Gruppen in die hochalpine Bergwelt bringen, wobei das Reka-Feriendorf zum Base Camp für die Outdoor-Begeisterten werden soll. In seiner Rede zur Neueröffnung betonte Staatsratspräsident Jacques Melly die touristische Bedeutung dieses neuen Konzepts.

Kompetenzen vereinen
Das neue Konzept soll trotz des starken Frankens wieder vermehrt Gäste in die Schweizer Bergwelt zu bringen. «Die Kooperation zwischen Reka und Mammut ist für den Schweizer Bergtourismus wegweisend», so Reka-Direktor Roger Seifritz. Während Reka mit ihren Feriendörfern familienfreundliche Infrastrukturen biete, habe Mammut mit ihrer eigenen Bergschule, der Mammut Alpine School, ein jahrelanges Know-how im Bereich des Bergsports.

Diese beiden Kompetenzen werden nun vereint, erklärt Mammut-CEO Rolf Schmid: «Mammut und Reka wollen in Zinal die Infrastruktur schaffen, um Familien, Paare, aber auch Einzelpersonen in die Schweizer Berge zu bringen auf einzigartige Wanderwege, zum Skifahren und ihnen nach Möglichkeit erste Bergtouren und Gipfel der Walliser Alpen schmackhaft zu machen.»

Neue Raumgestaltung und erweiterte Zielgruppe
«Zinal» wurde vom Ingenieurbüro Jenzer + Partner AG wurde während eines Jahres komplett renoviert und durch zwei Gebäude ergänzt. Das Walliser Feriendorf umfasst neu 42 Wohnungen und verfügt über ein Gemeinschaftshaus mit Gastronomiebereich, Lounge mit Wein Bar, Kinderspielräume und Jugendraum. Die Raumgestaltung übernahm Architekt Andrin Schweizer.

Nebst Familien, der wichtigsten Reka-Zielgruppe, sollen neu auch urbane Menschen und Gruppen angesprochen werden, die Outdoor-Abenteuer im Val d'Anniviers suchen. Das Angebot stelle für den Schweizer Bergtourismus eine Neuheit dar und soll später auf weitere Reka-Feriendörfer ausgedehnt werden, wie das Reise-Unternehmen am Montag mitteilt. (htr/it)