Das Plus an Logiernächten führen die Schweizer Jugendherbergen in einer Medienmitteilung vom Montag auf die Neueröffnung der Herberge in Interlaken (BE) und den Abschluss der Bauarbeiten des Betriebs in der Stadt Zürich zurück.Während die Zahl von Gästen aus asiatischen Ländern deutlich anstieg, schrumpfte der Anteil der Gäste aus Deutschland weiter.

Der Umsatz der Jugendherbergen stieg um 3,6 Prozent auf 43 Millionen Franken.Neben der gestiegenen Zahl von Übernachtungen sorgten Zusatzverkäufe – etwa von Skibilletten und im Verpflegungsbereich – sowie die bessere Auslastung der kleinen teureren Zimmer für Mehrumsatz.

Um die Position auf dem Markt zu stärken, sollen in naher Zukunft gemäss Communiqué 22 Millionen Franken investiert werden. So wird 2014 in Saas-Fee (VS) ein neues Haus mit 170 Betten eröffnet, das in Partnerschaft mit der dortigen Burgergemeinde realisiert wird. In Saanen-Gstaad (BE) soll die bisherige Herberge durch einen grösseren Neubau ersetzt werden. Das Bettenangebot soll sich nach Abschluss aller Arbeiten um 260 Einheiten erhöhen.

Gesamthaft zählen die Schweizer Jugendherbergen 52 Betriebe. 7 Häuser werden von Franchisenehmern geführt. Seit Anfang 2013 sind die übrigen 45 Jugendherbergen Mitglied bei hotelleriesuisse und als «Swiss Lodge» klassiert.  (npa/sda)