Die Logiernächte inder Hotellerie von Grindelwald stiegen im vergangenen Jahr um mehr als acht Prozent.Gemessen an den Logiernächten war es das zweitbeste Jahr für die Hoteliers in Grindelwald überhaupt, meldet die Jungfrau Region Tourismus AG in einer entsprechenden Medienmitteilung. Insgesamt waren es in der Hotellerie 527'536Logiernächte, was rund 43 Prozent des Totals an Übernachtung im Dorf ausmache. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sei zwar marginal gesunken, konnte aber mit den zusätzlichen Hotelgästen wieder wettgemacht werden.

Frühling und Herbst als Erfolgsfaktoren
Die touristischen Partner in Grindelwald setzten sich aktiv für die Belebung des Frühlings und Herbsts ein. DiesesEngagement zahlte sich in den steigenden Logiernächten aus und im mittelfristigen Trend, der seit demJahr 2012 permanent nach oben zeige. Jetzt werde daran gearbeitet, die Saisondauer auf zehn Monate zu erhöhen. DerAnfang mache dabei die Firstbahn, die ab Frühling 2018 ihren Betrieb durchgehend aufrechterhält.

Die steigenden Zahlen in den neun Monaten der wärmeren Jahreszeit sollen aber nicht darüber hinwegtäuschen,dass Grindelwald im Winter seit Jahren Marktanteile verliert. Auch im vergangenen Jahr kämpfte man damit, dassWintergäste in andere Gebiete abgewandert sind. Die Verantwortlichen von Grindelwald Tourismus wollen nun denpositiven Schub aus dem Sommer auch auf den Winter übertragen – mit dem längerfristigen Ziel: An dasselbe Niveauwie zu Beginn der 90er-Jahre heranzukommen. (htr/og)