Das erklärte Ziel ist, die Schweizer Wintersportferien in den Monaten Februar und März auf sechs Wochen verteilt landesweit zu koordinieren. Der Auftrag aus den Reihen der CVP wurde von der Regierung unterstützt, vom Parlament aber kontrovers aufgenommen.Dennoch wurde das Begehren schon nach kurzer Diskussion überwiesen, mit 69 zu 16 Stimmen bei 10 Enthaltungen allerdings knapp.

Der Auftrag an die Bündner Regierung lautet, zusammen mit Vertretern der weiteren Wintersportkantone Wallis, Waadt, Bern, Obwalden, Uri, St. Gallen und Tessin Verhandlungen mit der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren aufzunehmen.

Gleichmässigere Auslastung von Bahnen und Hotels
Von einer koordinierten Staffelung der Wintersportferien versprechen sich die Befürworter eine gleichmässigere Auslastung von Bergbahnen, Restaurants, Hotels und Schneesportschulen. Das wiederum soll sich positiv auf die Qualität von Pisten und anderen touristischen Angeboten auswirken. Auch tiefere Preise sollen die Folge sein.

Unter dem Strich hoffen die Befürworter der Idee, mehr Schweizer dazu zu bewegen, die Wintersportferien im eigenen Land zu verbringen. Die Wintersaison soll verlängert und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. (sda/pt)