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kochwettbewerb
3.04.2017
Westschweizer gewinnt den Gusto17-Kochwettbewerb
Erstmals ist ein Romand bester Schweizer Kochlernender: Léo Turin, der seine Lehre im Restaurant du Théâtre in Monthey absolviert, gewinnt den Gusto17-Kochwettbewerb.

Im diesjährigen Kochwettbewerb Gusto17 hat sich Léo Turin gegen acht weitere Kochtalente durchgesetzt. Er gewinnt einen zweiwöchigen Aufenthalt in Shanghai mit Kücheneinblick im Grand Hyatt Shanghai. Auf dem zweiten Platz landete Corina Trachsel vom Wohnheim Riggisberg. Sie darf damit für eine Woche nach Barcelona. Julie Hohl vom Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken wurde Dritte und gewann einen einwöchigen Aufenthalt in Lausanne.

Zum 13. Mal traten im Rahmen von «Gusto17» neun Schweizer Kochlernende in einem Wettkampf gegeneinander an. Allesamt sind zwischen 16 und 20 Jahre alt und im 2. oder 3. Lehrjahr. Die jungen Kochlernenden hatten sich im Vorfeld mit ihrer eingesandten Menükreation zum Thema «restlos originell» für das finale Wettkochen qualifiziert.

Drei Stunden hatten sie Zeit für eine Vorspeise und einen Hauptgang für jeweils vier Personen und wurden dabei unter anderem nach Arbeitsweise, Kochtechniken aber auch Hygiene am Arbeitsplatz bewertet. Im Anschluss daran degustierte eine zweite Jury die Kreationen und beurteilte die Präsentation. Am besten löste die Aufgabe Léo Turin. Er bereitete eine Bio-Suisse Pouletbrust mit einer Timbale von Makkaroni und Morcheln, einer Brokkoli-Emulsion und einem Schachbrett mit Geflügelschenkel und Mimosa als Vorspeise zu. Die Hauptspeise bestand aus einem Schweinsfilet mit Rohschinken und Altbackbrot, brasierter Schweinsbacke mit Kartoffelespuma sowie Zwiebeln und Spargeln.

Gala mit Rangverkündigung im Hotel Seedamm Plaza
Einen Tag nach dem Wettkochen fand im Hotel Seedamm Plaza in Pfäffikon (SZ) die feierliche Gala mit Rangverkündigung statt, moderiert vom bekannten TV- und Radio-Moderator Sven Epiney. Direkt auf der Bühne erhielten die drei Erstplatzierten ein Degustationsfeedback von Jurymitglied Urs Messerli, Besitzer der Mille Sens Group AG, Bern. Doris Vögeli, Jurypräsidentin und Mitglied der Wettbewerbskommission des Schweizer Kochverbandes, unterstrich ausserdem die hohe Qualitätsdichte sämtlicher Einsendungen bei «Gusto17» sowie die herausragenden Leistungen der neun Finalteilnehmenden.

Auch Philipp Dautzenberg, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Organisator Prodega/Growa/Transgourmet, zeigte sich begeistert vom Einsatz der jungen Kochtalente und der hohen Kochkunst, die sie unter Druck beim Wettkochen erbracht hatten. Dies habe einmal mehr bewiesen, wie gut die Schweizer Kochausbildung funktioniere und dass man sich auch zukünftig auf eine lebendige Schweizer Kochszene auf höchstem Niveau freuen könne. Gleichzeitig hob er die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung hervor, unter anderem mit der Schaffung solcher Bühnen wie «Gusto17», auf denen sich der Kochnachwuchs einem breiten Publikum präsentieren könne.

Funktionierende Jugendförderung
Es erschienen rund 400 geladene Gäste zur «Gusto17»-Gala, unter ihnen zahlreiche wichtige Vertreter der Schweizer Kochbranche. Die ideale Gelegenheit für die neun Finalteilnehmenden, hilfreiche Kontakte für die Zukunft zu knüpfen. Auch in den beiden Jurys sind Jahr für Jahr renommierte Namen aus verschiedensten Gastronomiebereichen vertreten, was schon vielen ehemaligen «Gusto»-Teilnehmenden den Weg zu spannenden Anstellungen nach der Lehre geebnet hat.

Und nicht zuletzt fungiert der Kochwettbewerb auch immer wieder als Sprungbrett für eine Aufnahme in die Junioren-Kochnationalmannschaft. So sind aktuell drei der sieben Mitglieder der Junioren-Kochnationalmannschaft ehemalige «Gusto»-Finalisten: Norman Hunziker, Manuel Engel und Sara Gruosso. Insgesamt haben es seit dem ersten Wettbewerb von 2005 sogar 24 «Gusto»-Finalteilnehmende in die Junioren-Kochnationalmannschaft geschafft. Die Jugendförderung mit dem Kochwettbewerb scheint zu funktionieren. (htr/og)

 

  
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