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wiedereröffnung
15.05.2018
Die «Villa Schweizerhof» hat nach Umbau wiedereröffnet
Das Restaurant Villa Schweizerhof auf der Hausermatte, welches Anfang 2017 vom Hotel Schweizerhof in Luzern übernommen wurde, hat nach knapp fünfwöchigem Umbau die Türen wieder geöffnet. Das Team um Küchenchef Marcel Ineichen setzt bei Speis und Trank neu ausschliesslich auf Schweizer Produkte.

Im Januar 2017 hat das Hotel Schweizerhof Luzern das ehemalige Restaurant Villa Hausermatte übernommen und nach einem kurzen Facelifting seither als «Villa Schweizerhof» einem grösseren Publikum geöffnet. Nach über einem Jahr laufendem Betrieb wurden nun die geplanten Investitionen getätigt.

Im Zentrum des Umbaus standen das Villa-Ambiente und die für Luzern unvergleichliche Parklage mit der Sicht auf See und Alpenpanorama. Im Innern des Restaurants wurde der gesamte Gästebereich inklusive Toiletten modernisiert und umgestaltet. Dank zusätzlichen Türen zur Terrasse wirkt das Interieur leicht und luftig.

Die Terrasse wurde zudem deutlich vergrössert, sodass nun sowohl im Innern wie auf der Terrasse je 60 Gäste Platz finden. Die «Villa Schweizerhof» eignet sich damit auch bestens für private und geschäftliche Anlässe wie Seminare, Hochzeiten oder Firmenessen.

Für dem Umbau verantwortlich zeichnete das Architekturteam von Ligno in-Raum AG in Emmen um Guido Henzmann, der bereits den mehrfach prämierten Umbau der 101 geschichtenerzählenden Zimmer im Hotel Schweizerhof Luzern geplant und ausgeführt hat.

«Switzerland first» auf der Weinkarte
Kulinarisch verwöhnt werden die Gäste in der «EssVilla am See» vom Team um Küchenchef Marcel Ineichen und Gastgeber Florian Brun. Serviert wird eine «ehrliche» Küche, die im Herbst 2017 mit 13 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet wurde. Gut gewürzt mit viel Regionalität und täglich frischen Kräutern aus dem eigenen Garten.

Der regionale Bezug von Küchenchef Marcel Ineichen findet sich neu auch auf der Weinkarte wieder. Zur regionalen Küche werden künftig nur noch Weine aus der Schweiz oder von Schweizer Winzern im Ausland. Darunter sind beispielsweise das Krienser Ehepaar Binggeli, das im Piemont auf einem kleinen Weingut nahe Asti unter anderem die seltene Traubensorte Ruché anbaut, oder von Yello-Sänger Dieter Meier mit seinem «Ojo de Agua» aus Argentinien. (htr)


Lange Geschichte der Villa
Die «Villa Schweizerhof» wurde als herrschaftliches Haus um das Jahr 1860 erbaut. Als dann das 20. Jahrhundert vor der Tür stand – und mit ihm der in unmittelbarer Nachbarschaft geplante Gotthard-Bahnhof, erstand die Familie Hauser (Besitzerin des Hotels Schweizerhof Luzern) das Anwesen, um darauf ein stil- und prachtvolles Hotel zu erbauen. Durch die Fusion der damaligen Bahngesellschaften im Jahr 1909 wurde allerdings nicht nur Bahnhof, sondern auch die Vision vom Hotel obsolet und fortan wurde die Hausermatte als Austragungsort von renommierten Reitsportanlässen auf der ganzen Welt bekannt. Ab 1924 auch als Austragungsort des Concours Hippique International. Bis 1976 traf sich hier die internationale Reitsportelite.

 

 

  
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