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parahotellerie
13.11.2017
Jugis steigern Umsatz – aber befürchten Hotelkonkurrenz
Die Schweizer Jugendherbergen werden dieses Jahr aufgrund der Frankenabschwächung wieder mehr Umsatz erzielen. Sorgen bereitet ihnen die Hotelkonkurrenz.

Es sei unglaublich, was ablaufe, seit sich der Franken gegenüber dem Euro zwischen 1,15 und 1,16 bewege, sagte Fredi Gmür, Chef der Schweizer Jugendherbergen der «Ostschweiz am Sonntag» und der «Zentralschweiz am Sonntag». Die letzten zwei, drei Monate hätten wieder spürbar mehr Europäer Ferien gebucht. Erfreulich seien insbesondere das Comeback der Deutschen, so Gmür.

Im laufenden Jahr werden die Jugendherbergen laut Gmür mehr Logiernächte verbuchen. Im 2016 ging die Zahl der Logiernächte um 3,1 Prozent zurück.

Vor allem die Buchungen für den Winter entwickelten sich erfreulich. Allerdings mache ihm das Preisdumping der Hotellerie in den Städten zu schaffen. «Zimmer in einem 4-Sterne-Hotel sind plötzlich nicht mehr viel teurer als in einer Jugendherberge», so Gmür. Um dem entgegenzuwirken, führten die Jugendherbergen ein dynamisches Preismodell ein, das sich täglich anpasse. (sda/og)

  
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